Seit Dienstagabend sind landesweit Girokarten-Terminals gestört

Stand: 25.05.2022 12:14 Uhr

Mehrere Finanzdienstleister berichten, dass Kredit- oder Debitkartenzahlungen an Unternehmen derzeit bundesweit nur eingeschränkt möglich sind. Wir arbeiten mit Hochdruck an Fehlerbehebungen.

Nach Angaben von Zahlungsdienstleistern und Banken ist die Zahlung per Überweisung oder Kreditkarte in deutschen Geschäften seit Dienstagabend teilweise eingestellt. „Wie andere Netzbetreiber erleben wir derzeit bundesweit erhebliche Einschränkungen bei der Abwicklung von Transaktionen mit H5000-Kartenzahlungsterminals des Herstellers Verifone“, teilte der Zahlungsdienstleister Payone heute in Frankfurt mit. Auch der Finanzdienstleister Concardis bestätigte das Problem mit der Art des Terminals.

Nur ein kleiner Teil der Kartenterminals ist betroffen

Der Bundesverband deutscher Banken, der die deutsche Kreditwirtschaft vertritt, machte deutlich, dass die betreffenden Terminals nicht für alle Zahlungsarten vollumfänglich verfügbar seien, der entsprechende Tarif aber nur einen geringen Anteil aller in Deutschland genutzten Geräte darstelle. „Netzbetreiber und technische Dienstleister arbeiten mit Hochdruck an der Fehlersuche“, sagte er.

Concordis und Payone sagten, sie seien in Kontakt mit Verifone, das Hardwareprodukte für die Zahlungsabwicklung anbietet, und arbeiteten an einer Lösung des Problems. Ursache des Problems ist nach ersten Erkenntnissen eine Fehlfunktion bestimmter Versionen der Software des US-Herstellers.

Distributoren sollten einen Neustart vermeiden

Betroffene Händler sollten die Geräte nicht selbst neu starten, warnte ein Concardis-Sprecher. Außerdem müssen die Geräte am Stromnetz und am Stromnetz angeschlossen bleiben. Nur so kann der Hersteller das Problem lösen.

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