Apple: Erfolg vor allem auf den Spuren von Steve Jobs

In der ersten Dekade dieses Jahrhunderts hatte der Gründer von Apple, Steven Jobs, mit vielen Innovationen und Visionen die Konkurrenz vor sich hergeschoben. Im Moment macht Apple nur kleine Schritte in Bezug auf wichtige Innovationen.

Außerdem gibt es keine neue Produktkategorie

Im Vorfeld der Entwicklerkonferenz wurde spekuliert, dass der Technologiekonzern noch in diesem Jahr Mixed Reality (XR)-Brillen vorstellen wird, also Brillen, die Elemente der Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) zeigen oder zumindest den Boden dafür bereiten können Sie.

Technikkarriere hinter den Kulissen

Denn Apple und die Facebook-Gruppe Meta liefern sich hinter den Kulissen ein Face-to-Face-Rennen bei der Einführung dieser Technologie. Experten berichteten Ende letzten Jahres, dass Meta VR von Apple-Mitarbeitern bestehle und Apple versuche, dem mit sechsstelligen Bonuspaketen zugunsten der Mitarbeiter entgegenzuwirken.

Gleichzeitig verklagte Apple den für diesen Meta-Bereich zuständigen PR-Manager erfolgreich. Für Marktbeobachter ist dies ein klares Zeichen für die verstärkten Marketingbemühungen von Apple mit der XR-Technologie.

Es gibt kein Wort über XR-Brillen

Doch die Fans wurden erneut enttäuscht und müssen sieben Jahre nach dem Start der Apple Watch auf die Einführung einer neuen wichtigen Produktkategorie warten: Apple-Chef Tim Cook erwähnte Virtual Reality oder Augmented Reality in Ihrer Konferenz nicht.

Erfolg mit Ihrem eigenen Chip

Apple hingegen tritt in die Fußstapfen der letzten Jahre und setzt auf weitergehende Detailentwicklungen und Verbesserungen an Apple-Produkten, von denen viele in Zeiten der Beschäftigung noch kritisch waren. Apple ist besonders erfolgreich, wenn es darum geht, nah an der Gründerlinie des Unternehmens zu bleiben. So entschied sich die Firmenleitung vor zwei Jahren im Chipgeschäft, dem ehemaligen Intel-Anbieter mit dem M1-Chip den Rücken zu kehren – ganz im Sinne von Jobs: so viel wie möglich und so perfekt wie möglich zu Hause zu machen.

Mehr Leistung bei gleichem Stromverbrauch

Nun soll diese M1-Erfolgsgeschichte mit den neuen Generationen von Macbook Air- und Macbook Pro-Laptops mit dem am weitesten entwickelten M2-Prozessor fortgesetzt werden. Das M2-Chipsystem soll bei gleicher Leistungsaufnahme mehr Leistung bieten als Apples erster M1-Chip. Unter anderem habe der M2 ein Viertel mehr Transistoren, sagte Apples Chief Technology Officer Johny Srouji.

Weiterentwicklung der Autosoftware CarPlay

Was die weitere Entwicklung betrifft, hat die Autosparte einen möglicherweise entscheidenden Schritt getan: Apples mysteriöses Auto ist noch immer nicht zu sehen. Der Konzern hat sich mit seiner Autosoftware CarPlay viel vorgenommen. Bisher hat es hauptsächlich Inhalte von einem iPhone auf den Informationsbildschirm der Autounterhaltung gebracht. Künftig soll es auch Zugriff auf Autofunktionen bieten, etwa die Steuerung der Klimaanlage, und auch das gesamte Kombiinstrument bedienen können, etwa mit dem Speedscreen.

Er gewann viele Autofirmen, die als CarPlay bekannt sind

Die ersten Fahrzeuge, die es verwenden, sollten bis Ende nächsten Jahres eingeführt werden, sagte er. Zu den Herstellern, die laut Apple an dem Projekt beteiligt sind, gehören unter anderem Mercedes, Audi und Porsche sowie Ford, Renault, Nissan und Volvo. Mit seinem geschlossenen Bewerbungssystem im Sinne von Steve Jobs, das mehr Sicherheit suggeriert, hat Apple womöglich einen Vorteil gegenüber dem Konkurrenten Google. Denn Google arbeitet seit Jahren daran, Herstellern neben dem Konkurrenzsystem für CarPlay – Android Auto – auch eine Version von Android für Fahrzeugfunktionen anzubieten.

Widgets jetzt auch für iPhone

Zu den Detailverbesserungen gehört beispielsweise das neue Betriebssystem iOS 16 auf dem iPhone. Unter anderem ermöglicht es mehr Optionen, den Sperrbildschirm mit sogenannten Widgets für Funktionen wie die Wettervorhersage anzupassen. Das ist nicht neu: Das Betriebssystem Android gibt es schon lange. Allerdings will Apple Entwicklern auch eine Live-Oberfläche anbieten, über die beispielsweise die Ankunftszeit eines Fahrdienstes oder der Status eines Spiels in Echtzeit auf dem Sperrbildschirm angezeigt werden können.

Steve Jobs hätte vermutlich die neue „Freeform“-App gefallen: Es ist eine Art digitales Whiteboard, auf dem mehrere Nutzer nicht nur Texte, sondern auch Zeichnungen, Fotos und Videos teilen und bearbeiten können.

Verwendbar von iOS 16 bis iPhone 8

Und in Sachen Support bleibt Apple der Jobs-Linie ziemlich treu: Trotz Reduzierung des Software-Supports von sechs auf fünf Jahre schneidet Apple im Vergleich zur Android-Konkurrenz recht gut ab. Auch Besitzer älterer iPhone-Modelle profitieren von neuen Betriebssystem-Innovationen: iOS 16 läuft auf allen Apple-Smartphones ab dem iPhone 8. Smartphones mit dem System-Betriebssystem Google sind in der Regel nach drei, vier Jahren nicht mehr in der Lage, das neueste Android-Betriebssystem auszuführen. verwenden.

Konferenz anwesend

Und auch bei der erstmals seit Corona wieder persönlich abgehaltenen Entwicklerkonferenz folgte die Firmenleitung ihrem Gründer, wenn auch wohl eher zufällig: Nur ein paar hundert Entwickler und ein paar Journalisten konnten die futuristische Firmenzentrale besuchen. in Cupertino nach einem Unentschieden. Jobs hatte das Publikum für einige seiner Veranstaltungen auch persönlich ausgewählt.

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