Basel: „Schrecklich hässliche“ Müllpressen ersetzen alte Mülleimer Das sind meine 20 Minuten

Gepostet am 22. Juni 2022, 9:06 Uhr

Die solaren Presskübel am Basler Rheinufer haben in der Stadt heftige Debatten ausgelöst. Jetzt will die Regierung mehr als 900 der am meisten kritisierten Müllpressen bekommen.

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Der Regierungsrat hat 940 neue Eimer für 5,6 Millionen beantragt.

20 min / Oliver Brombeere

Derzeit gibt es 160 am Rhein und Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Sein Aussehen war Gegenstand vieler Debatten. Dagegen sprach sich das Online-Magazin Architektur Basel beim Going Live im Dezember 2020 aus.

Basel-Stadt

Solarpressenwürfel könnten das Vierfache fassen und sich automatisch bei der Stadtreinigung melden, wenn sie voll sind. Das spart unnötige Reise- und Arbeitszeiten. Mit der Aufstockung der Mülltonnen können zehn Mitarbeiter der Stadtreinigung für die Stadtreinigung eingesetzt werden.

20 Minuten / Alexia Mohanadas

Der modernste Mülleimer der Schweiz sorgte bei seiner Inbetriebnahme am Baseler Rheinufer für viel Wirbel. “Kann die Polizei den Verkehr bremsen?”, “Kann ich mit ihm sprechen?” Das Online-Magazin beschrieb den Solarpresseimer gar als „fürchterlich hässlich“. Der populäre Blog fand kein Verständnis für die «unbeholfenen und klobigen» Mülltonnen in der Architektur- und Kulturstadt Basel, wie er in einem dazugehörigen Artikel ankündigte.

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Das Online-Magazin Architektur Basel löste eine Diskussion auf Facebook aus.

Facebook / Basler Architektur

“Blechräder für den nicht motorisierten Verkehr?” es war eine Reaktion darauf.

Facebook / Basler Architektur

Auch der Müllverdichter wurde mit der Frage „Kann ich mit ihm reden?“ mit einem Roboter verglichen.

Facebook / Basler Architektur

Der Regierungsrat ist sich der Kritik bewusst. In einer Pressemitteilung vom Dienstag schrieb er: „Obwohl seine Ästhetik zu Diskussionen geführt hat, haben sich Pressewürfel als alltagstauglich erwiesen.“ Gehen Sie jetzt noch einen Schritt weiter. «Deshalb verlangt der Regierungsrat vom Grossen Rat 5,6 Millionen Franken für die Anschaffung von weiteren 940 Eimern Solarpresse.» Mülltonnen können viermal so viel Müll fassen wie herkömmliche und melden automatisch der Stadtreinigung, wenn sie voll sind. Die Stadtreinigung erspart unnötige Wege und Arbeitszeiten dank Befüllmöglichkeit und automatischer Benachrichtigung. Insgesamt konnte der Arbeitsaufwand von zehn Mitarbeitern eingespart werden, die dann für die Reinigung in Basel zur Verfügung stünden.

Kein neues Angebot für schöne Wannen

Trotz des ästhetischen Problems entschied sich der Regierungsrat gegen einen erneuten Aufruf für schönere Wannen. “Die Regierung lehnt eine neue Ausschreibung für ‘ästhetischere’ Solarpresskübel ab.” Diese Ausschreibung hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem bisherigen Lieferanten gekündigt werden müsste und der Kanton für den Schaden aufkommen könnte», schreibt er in diesem Sinne. Die Eimer an der Rheinpromenade wurden jedoch aufgrund der Kritik an einem weniger prominenten Platz fehl am Platz gelassen. Zudem plädiert der Regierungsrat dafür, dass bei zu starker Gewichtung der „Stadtbildverträglichkeit“ im schlimmsten Fall Abstriche bei Qualität und Effizienz gemacht werden sollten.

Die neuen Solarpresszylinder enthalten jedoch einige Verbesserungen. „Alle neuen Abfalleimer haben einen Aschenbecher und einen Robidogsack-Spender. Die Zahl der Mülleimer mit Aschenbechern und Robidog-Spendern hat deutlich zugenommen“, schreibt der Regierungsrat. Außerdem senkte der Hersteller auf Initiative der Stadtreinigung die Starthöhe um 15 Zentimeter. Dies erleichtert das Funktionieren von Menschen mit Behinderungen, insbesondere von Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Auch die bereits installierten 160 Eimer würden für weitere 38.000 CHF umgebaut. Langfristiges Ziel ist es, die 1.100 öffentlichen Mülltonnen und die meisten blauen Tonnen von Rheinborg und andere Sehenswürdigkeiten durch Pressetonnen zu ersetzen.

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