Bernie Ecclestone, ehemaliger Formel-1-Kapitän, über Putin und den Ukrainekrieg

Putin und Ecclestone beim GP von Sotschi 2014. Quelle: AP / RIA Novosti Kreml

Während sich viele Politiker, Geschäftsleute, Prominente und Sportler wegen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine von Wladimir Putin entfernen, tut Bernie Ecclestone genau das Gegenteil. Die britische Boulevardzeitung „Daily Mail“ berichtet über ein „seltsames Interview“, das der ehemalige Formel-1-Funktionär der TV-Sendung „Good Morning Britain“ gewährt habe.

Ecclestone, 91, beschrieb Putin als „großartige Person“ und „vernünftig“, direkt nach Berichten über russische Angriffe auf Häuser und ein Einkaufszentrum in der Ukraine. „Ich würde alles tun“ („Greif eine Kugel für Putin“) des russischen Präsidenten. 2019 machte Ecclestone eine ähnliche Aussage und sagte, er würde sich vor ein Maschinengewehr stellen, um Putin zu retten.

Ecclestone mit seiner Frau Fabiana Flosi Bild: EPA / EPA

Ecclestone führte das Interview von einem sonnigen Dach auf Ibiza aus. Er scherzte über den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Vor dem Krieg war er Komiker und “scheint es bleiben zu wollen”. Die Invasion wäre anders ausgegangen, wenn Selenskyj mit Putin gesprochen hätte. Auf die Frage der Journalistin Kate Garraway, ob der Krieg hätte vermieden werden können, wenn nicht Putin, sondern Selenskyj anders gehandelt hätte, antwortete Ecclestone: „Absolut.“

Er ist kein Anhänger der Demokratie

Die zehntausenden Ukrainer, die dem Krieg zum Opfer fielen, “waren unbeabsichtigt”. Amerika ist auch zu allen Zeiten in mehrere Länder eingedrungen.

Zudem sagte Ecclestone in einem Interview mit „Good Morning Britain“, er sei kein Anhänger der Demokratie, er brauche einen Diktator. “Ich möchte, dass er (Putin) Europa führt.”

In früheren Interviews lobte Bernie Ecclestone Adolf Hitler als einen Mann, der „Dinge tun konnte“. Der 91-Jährige entschuldigte sich dafür und sagte, dass Hitler mit dem „Passieren“ die Wirtschaft wieder aufbauen könne. Er ist ein Bewunderer der guten Führung von Politikern, nicht von Diktatoren, die mit Terror regieren. (Erste)

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