Die Ukraine unter Präsident Selenskyj gerät im Osten des Landes zunehmend unter Druck.
Zu massiv ist die Bombardierung der Truppen des russischen Aggressors Wladimir Putin (69). Die Gefahr der Einkreisung ukrainischer Truppen nimmt zu. Das Problem: Die Ukrainer haben nicht genug schwere und wirksame Waffen.
Doch auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (44) sieht offenbar Personalprobleme und zieht nun die Konsequenzen!
Warum: Selensky behauptet, den Chef des Geheimdienstes in der ostukrainischen Stadt Charkiw gefeuert zu haben.
► Begründung: Er entdeckte, dass sich der Chef der Geheimdienste seit Beginn des russischen Angriffskrieges nicht um die Verteidigung der Stadt kümmerte, „sondern nur an sich dachte“, sagte Selenskyj in seinem Redevideo am Sonntagabend. . Die Polizeibehörden würden nun die Hintergründe untersuchen.
Selenskys erster Besuch an der Front in der Ostukraine
Der Präsident besuchte am Sonntag zum ersten Mal seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine am 24. Februar den Osten seines Landes. Sein Büro veröffentlichte im Telegram ein Video, das Selenskyj in einer kugelsicheren Weste zeigt, wie er zerstörte Gebäude in und um Charkiw inspiziert.
Die Provokation russischer Truppen bei Selenskyjs Besuch ließ nicht lange auf sich warten. Kurz nach Bekanntwerden seines Frontbesuchs wurde die Stadt Charkiw bombardiert.
Selenskyj (vorne, zweiter von rechts) bei seinem Besuch in der Kriegsregion Charkiw mit lokalen BeamtenFoto: dpa-Bildfunk Selenskyj (r.) ehrt einen Soldaten in CharkiwFoto: -/dpa
Ein Teil der zweitgrößten Stadt des Landes sei betroffen, sagte der Bürgermeister von Charkow, Ihor Terekhov, laut ukrainischen Medien am Sonntag. Nähere Angaben machte er nicht.
Fest steht: Die Ukraine hat im Osten des Landes immer mehr Probleme.
Sievjerodonetsk ist besonders wettbewerbsfähig. Die russische Armee hat die Stadt in der Ostukraine fast vollständig umzingelt. Nach eigenen Angaben hatte er zuvor die strategisch wichtige Kleinstadt Lyman erobert.