BOKU stärkt CoV-Maßnahmen

Coronavirus

Seit vergangener Woche hat die Universität für Bodenkultur (BOKU) noch einmal strengere CoV-Maßnahmen erlassen. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen setzt die Universität erneut auf die FFP2-Maskenpflicht. Die restlichen Wiener Universitäten wollen die Lage im Sommer beobachten.

27.06.2022 06.00

Ab heute, 6.00 Uhr online

Die FFP2-Maskenpflicht an der BOKU gilt für alle Mehrbettzimmer, Präsenzveranstaltungen und Präsenzprüfungen, Bibliotheken und auch Flure. Studierende müssen wieder einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten. Ab dem 27. Juni muss für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen mit Catering ein gültiges Testzertifikat (PCR- oder Antigentest) vorgelegt werden. Es ist auch möglich, einen validen Antigen-Selbsttest zu testen. Ist der Test jedoch verpflichtend, gibt es nur eine Maskenempfehlung.

Die Messungen gelten für alle BOKU-Standorte. Die Wiedereinführung der FFP2-Maskenpflicht ist laut Vizekanzler Gerhard Mannsberger eine Reaktion auf die steigenden Infektionszahlen. Im Sommer werden an der BOKU auch Tests und Forschungsarbeiten durchgeführt. Angesichts der bevorstehenden Ferien müsse die Universität rechtzeitig handeln, sagte Mannsberger. Die Maßnahmen werden voraussichtlich bis Ende Juli aufrechterhalten. Der Krisenstab wertet sie dann alle 14 Tage aus.

Die WU wird „Distance Learning“ betreiben.

Universitäten sind seit Beginn der Pandemie größtenteils online. An der WU Wien gilt derzeit nur die Abrechnungsregelung. Das bedeutet, dass sich alle Studierenden für ihre Plätze anmelden müssen, was sowohl der „Kontaktnachverfolgung“ als auch der Anwesenheitskontrolle dient. Das Tragen der Maske wird nur in vollen Unterrichtsräumen und bei Großveranstaltungen sowie in der aktuellen Prüfungsphase empfohlen. WU-Sprecherin Cornelia Moll sagte, es werde derzeit keine Anpassungen geben.

Insbesondere im Herbst wird die WU auf Basis des Infektionsgeschehens und der in Wien geltenden Maßnahmen handeln. „Bei einem sehr deutlichen Anstieg der Infektionszahlen wird die Verhärtung – im Sinne der FFP2-Maskenpflicht – geprüft“, erklärte Moll. „Distance Learning“ ist jedoch nicht geplant. Seit dem Studienjahr 2021/22 finden an der WU Präsenzveranstaltungen statt. Es gab eine Ausnahme während der Haft im November und Dezember.

Anpassung an Infektionsgeschehen im Sommer

An der Universität Wien war das Sommersemester 2022 das erste Semester seit Beginn der Pandemie, das wieder vollständig besucht wurde. Allerdings gilt hier weiterhin die FFP2-Maskenpflicht in Lehrveranstaltungen wie Konferenzen oder Prüfungen. In Fluren oder Bibliotheken wurde daraus auch eine Maskenempfehlung. Laut Cornelia Blum von der Universität Wien sind derzeit keine Änderungen geplant. Wenn die Inzidenzen jedoch weiter zunehmen, müssen Anpassungen vorgenommen werden.

Auch in der TU wird nur empfohlen, die FFP2-Maske zu tragen und Abstand zu halten. Pressesprecherin Bettina Neunteufl sagte, aufgrund des bevorstehenden Semesterendes seien derzeit keine Anpassungen oder Änderungen zu erwarten. Allerdings ist der „Distance Learning“-Betrieb für Schüler und Lehrer zur Routine geworden, die im Notfall auf „Knopfdruck“ umgestellt werden kann. „Natürlich beobachten wir die Situation und die weiteren Entwicklungen im Sommer genau“, sagt Neunteufl.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *