Coronavirus: Was Sie über die 4. Impfung wissen müssen Das ist es

Gepostet am 5. Juli 2022, 15:25 Uhr

Das Bundesamt für Gesundheit und die EKIF teilen mit, dass ab Herbst allen Personen ab 16 Jahren eine zweite Verstärkung empfohlen wird. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten.

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Christoph Berger, Präsident der EKIF, kündigte am Dienstag an, dass die Impfung von Menschen über 80 Jahren im Sommer empfohlen wird.

20min / Matthias Spicher

Alle Personen ab 16 Jahren erhalten im Herbst eine Empfehlung, wenn auch sukzessive. Faktoren dabei sind das Erkrankungsrisiko im Falle einer Infektion und das Potenzial einer Auffrischungsimpfung, schwere Verläufe zu verhindern.

20min / Celia Nogler

Für Herbst und Winter rechnen die Behörden mit einem erneuten starken Anstieg der Viruslast. Zudem sind die neuen Untervarianten omicron BA.4 und BA.5 ansteckender und verursachen wahrscheinlich auch schwerere Schlaganfälle. Da gleichzeitig der Impfschutz nachlässt, ist eine Auffrischimpfung zum richtigen Zeitpunkt ratsam.

20min / Marco Zangger

Am Dienstag haben das Bundesamt für Gesundheit und die Eidgenössische Impfkommission (EKIF) ihre Impfempfehlungen für den Sommer aktualisiert. Eine weitere Auffrischimpfung wird bereits für Personen über 80 Jahren empfohlen. Im Herbst 2022 wird die Impfempfehlung auf die gesamte erwachsene Bevölkerung ausgeweitet.

Wer sollte geimpft werden? Die BAG empfiehlt, besonders gefährdete und stark gefährdete Personen, eine schwere Erkrankung zu entwickeln, erneut zu impfen. Alle Personen ab 16 Jahren erhalten im Herbst eine Empfehlung, wenn auch sukzessive. Faktoren dabei sind das Erkrankungsrisiko im Falle einer Infektion und die Möglichkeit einer Auffrischungsimpfung zur Verhinderung schwerer Schlaganfälle: Im Herbst könnten die über 80-Jährigen zum fünften Mal geimpft werden. Warum: Die vierte Impfung im Sommer ist unabhängig von der Impfempfehlung im Herbst.

Warum muss man sich erneut impfen lassen? Für Herbst und Winter rechnen die Behörden mit einem erneuten starken Anstieg der Viruslast. Zudem sind die neuen Untervarianten omicron BA.4 und BA.5 ansteckender und verursachen wahrscheinlich auch schwerere Schlaganfälle. Da gleichzeitig der Impfschutz nachlässt, ist eine Auffrischimpfung zum richtigen Zeitpunkt ratsam. Wichtig: Da sich der Schutz vor schweren Verläufen erst nach etwa drei Monaten verbessert, sollte die Impfung nicht zu früh erfolgen.

Wann sollte ich mich impfen lassen? Der genaue Zeitpunkt, zu dem die Auffrischimpfung im Herbst 2022 verabreicht werden soll, kann noch nicht bestimmt werden. Der Zeitpunkt und die detaillierte Impfempfehlung für den Herbst 2022 werden von mehreren Faktoren beeinflusst, die derzeit angegangen werden kennt. Faktoren sind die epidemiologische Entwicklung oder die Verfügbarkeit und Wirksamkeit eines angepassten oder anderen Impfstoffs.

„Sollen wir uns jedes Jahr gegen das Corona-Virus impfen lassen? Wir befinden uns zwischen Pandemie und Endemie“, sagte Christoph Berger, Präsident der EKIF. Aber jetzt ist es richtig, Menschen zu schützen. Wie es im nächsten Jahr sein wird, wurde nicht beantwortet.

Gibt es einen neuen Impfstoff gegen die neuen Varianten? Der an Omicron angepasste Impfstoff wird eintreffen. Zunächst muss sich der neue Wirkstoff als einwandfrei, gut verträglich und besser vor omicron schützen lassen als seine Vorgänger. Es wird voraussichtlich im Herbst 2022 erhältlich sein.

Wer zahlt für die Impfung? Die Impfung ist für Personen über 80 Jahre kostenlos. Wenn Personen unter 80 Jahren eine weitere Auffrischimpfung wünschen (zum Beispiel für Reisen oder für einen individuellen Schutzbedarf), ist die Impfung kostenpflichtig. Die Auffrischungsimpfung im Herbst 2022 wird bei einer breiten Empfehlung für die Bevölkerung kostenlos sein, wie es bisher für empfohlene Impfungen der Fall war. Die Kosten für Impfstoffe, Verabreichung und notwendige Geräte werden von Bund, Kantonen und der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) getragen.

Wird mein Schein mit der vierten Impfung verlängert? Dies ist noch nicht klar. Céline Gardiol vom BAG geht davon aus, die Abklärungen sind aber noch im Gange.

Wird es genügend Impfstoff geben? Gemäss BAG und EKIF sind genügend Impfstoffdosen vorhanden. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die angepassten Impfstoffe zusätzlich zu den bisher eingesetzten Impfstoffen im Herbst 2022 zur Verfügung stehen werden.

Haben Sie oder jemand, den Sie kennen, Probleme mit der Kronenperiode?

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