Crown News: Bundesländer fordern von der Bundesregierung einen klaren Plan für den Herbst

Stand: 02.06.2022 17:57

Im Live-Ticker informiert Sie NDR.de außerdem heute – Donnerstag, 2. Juni 2022 – über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg.

Die Quintessenz:

  • Bundesländer sehen, dass der Bund in der Pflicht steht, sich auf Crown vorzubereiten
  • OLG Oldenburg: Kein Schmerzensgeld wegen Quarantäne-Anordnung
  • „Jugend musiziert“: Der Wettbewerb beginnt mit einer Präsenz in Oldenburg
  • Im Norden bestätigte Neuinfektionen: 7.303 in Niedersachsen, 2.346 in Schleswig-Holstein, 847 in Hamburg, 511 in Mecklenburg-Vorpommern und 378 im Land Bremen.
  • RKI: Bundesweit 48.502 Neuinfektionen registriert – Inzidenz von 221,4

Tabellen und Grafiken: So funktioniert die Impfkampagne im NordenKarte: Neuinfektionen in den nördlichen Landkreisen Deutschlands

17:57 Uhr

In Bremen wurden 378 Neuinfektionen gemeldet

378 neue Corona-Fälle gab es im Land Bremen, vor einer Woche – an Christi Himmelfahrt – waren es noch 205. Davon entfallen 359 Fälle auf die Stadt Bremen und 19 Fälle auf Bremerhaven. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Bremen wieder gestiegen und liegt nun bei 310,5. In Bremerhaven ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche auf 192,9 gesunken.

16:45 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern: 511 neue Kronenfälle wurden gemeldet

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Inzidenz der Sieben-Tage-Kronen-Neuinfektionen leicht gestiegen. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) gibt den Wert heute mit 215,9 Corona-Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner pro Woche an; gestern lag er leicht unter 189,2. Aktuell wurden bundesweit 511 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden bestätigt, weniger als am Vortag (645). Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Kroneninfektionen stieg bundesweit um zwei auf 2.235. Laut LAGuS werden derzeit zehn Patienten mit Covid-19 auf den Intensivstationen Mecklenburg-Vorpommerns behandelt. Die Inzidenz von Krankenhausaufenthalten liegt bundesweit bei 1,1.

Mehr Informationen

Die Sieben-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 215,9. Die Inzidenz von Krankenhausaufenthalten beträgt 1,1. Monat

16:28 Uhr

Bundesländer sehen, dass der Bund in der Pflicht steht, sich auf Crown vorzubereiten

Angesichts einer möglicherweise erneut angespannten Kronenlage im Herbst und Winter sehen die Länder die Bundesregierung in der Pflicht, einen Pandemieplan zu erstellen. Der nordrhein-westfälische Regierungschef Hendrik Wüst (CDU) sagte heute nach einem Treffen der Staats- und Regierungschefs in Berlin, die Bundesregierung habe beschlossen, mehr Verantwortung zu übernehmen und solle nun sagen, wie es weitergehe. Die Länder hofften auf eine Fortsetzung des Verfahrens, sagte Wüst als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz im Vorfeld eines Treffens der Staats- und Regierungschefs mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) heute Nachmittag. “Wir alle wollen nicht zwischen Ausgangssperre und Lockerung hin und her wechseln, wie wir es in der Vergangenheit gesehen haben. Deshalb müssen wir uns jetzt vorbereiten, vorsichtig sein, nach vorne schauen im Umgang mit der Pandemie”, sagte Wüst .

15:28 Uhr

WHO: Wahrscheinlich deutlich weniger Todesfälle in Afrika im Jahr 2022

In Afrika werden laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die kronenbedingten Todesfälle in diesem Jahr im Vergleich zu 2021 voraussichtlich um bis zu 94 Prozent zurückgehen. Die Zahl der Kroneninfektionen auf dem Kontinent wird in diesem Jahr um mehr als ein Viertel zurückgehen. Mit 350.000 Todesfällen oder 970 Todesfällen pro Tag war 2021 laut WHO das tödlichste Pandemiejahr in Afrika. Nach wissenschaftlichen Modellen ist bis Ende dieses Jahres mit etwa 23.000 kronenbedingten Todesfällen (60 pro Tag) zu rechnen, sofern die aktuellen Varianten und die Übertragungsdynamik konstant bleiben. Insgesamt prognostiziert die WHO in diesem Jahr 166,2 Millionen Kroneninfektionen in der Region, verglichen mit 227,5 Millionen im Vorjahr. Der deutliche Rückgang ist auf erhöhte Impfraten, besser vorbereitete Gesundheitssysteme und eine Zunahme der natürlichen Immunität zurückzuführen. Allerdings bleibt die Dunkelziffer der Corona-Fälle in Afrika hoch: Laut WHO wird nur eine von 71 Covid-19-Erkrankungen gemeldet.

13:40 Uhr

EU passt Impfstoff-Liefervertrag mit Moderna an

Die Europäische Kommission ändert den Vertrag mit dem modernen amerikanischen Biotechnologiekonzern über die Lieferung von Kronenimpfstoffen. Gemäß den Bedingungen der Vereinbarung wird das Unternehmen die Lieferung einiger Dosen, die ursprünglich für das zweite Quartal geplant waren, auf später in diesem Jahr verschieben, teilte die Kommission mit. Für den Fall, dass ein angepasster Impfstoff die EU-Zulassung der Europäischen Arzneimittelagentur erhält, könnte ein Teil der für das zweite Trimester vorgesehenen Dosen ab September und in den Herbst- und Wintermonaten 2022 als Auffrischimpfstoff verabreicht werden, der an die aktuellen Varianten angepasst ist Die Vereinbarung erlaubt auch die Lieferung von Impfstoffen, die an zukünftige Varianten angepasst sind.

Mehr Informationen

Fünf-Kronen-Impfstoffe sind in der EU zugelassen. Stiko empfiehlt die Impfung nun auch für Kinder ab fünf Jahren. Monat

12:55 Uhr

Das neue Online-Portal zu Long Covid wurde gestartet

Über die Spätfolgen einer Kroneninfektion namens Long Covid können sich Betroffene jetzt über einen neuen Online-Service informieren. Das Informationsportal www.longcovid-info.de wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit erstellt. Hier finden Betroffene und ihre Familien, Arbeitnehmer und Arbeitgeber sowie alle Beteiligten „verlässliche Informationen zu den Spätfolgen einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2“, teilte das Ministerium heute mit. „Patienten brauchen wissenschaftlich fundierte Informationen“, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Gerade bei neuen Krankheitsbildern ist die Unsicherheit und der Informationsbedarf enorm. “Politik und Wissenschaft müssen Hand in Hand arbeiten, um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.” Dies geschieht mit dem neuen Informationsangebot „in verständlicher Form“.

12:02 Uhr

Stark-Watzinger: Erhöhung der Impfquote bei Kindern und Jugendlichen

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) setzt sich dafür ein, die Kronenimpfungsrate bei jungen Menschen in Vorbereitung auf Herbst und Winter zu erhöhen. „Es ist absehbar, dass wir die Impfangebote rechtzeitig, so gering wie möglich und nach Stiko-Empfehlung insbesondere für Schüler und Jugendliche erhöhen müssen“, sagte die Funke Mediengruppe gegenüber Zeitungen. „Das ist der beste Schutz, vor allem gegen die neuen Varianten, die kommen.“ Kinder und Jugendliche sollten “nicht noch einmal die Hauptlast der Pandemie tragen”, sagte Stark-Watzinger. Deshalb soll es landesweit keine Schulschließungen mehr geben.

11:40 Uhr

Schadensersatzansprüche für Quarantäneanordnungen sind gescheitert

Eine Familie und eine Lehrerin im Kreis Vechta sind mit Schadensersatzansprüchen für behördlich angeordnete Kronenquarantänen gescheitert. Mit heute ergangenen Entscheidungen des Landgerichts Oldenburg (OLG) hat der zuständige Senat das Vorgehen des Landkreises als rechtmäßig bezeichnet. Angesichts der Gefahr einer Kroneninfektion ist die Quarantäneanordnung verhältnismäßig. Es handelt sich nicht um eine Freiheitsentziehung, sondern nur um eine Freiheitsbeschränkung. Bei der vierköpfigen Familie hatte der Landkreis zunächst eine Krone vierzig für die Mutter angeordnet, weil bei ihrer unmittelbaren Mitarbeiterin ein positiver PCR-Test vorlag. Als auch die Mutter positiv getestet wurde, ordnete der Landkreis auch für den Vater und zwei Kinder eine Quarantäne an, ein Verfahren, das in solchen Fällen von den Behörden üblich ist. Die Familie begründete ihre Schadensersatzforderung damit, dass es keine gültige Rechtsgrundlage für die Quarantänepflicht gebe. Auch die Familie bezeichnete das PCR-Testverfahren als unangemessen und beklagte die durch die Quarantäne verursachten sozialen Zwänge und psychischen Belastungen.

In einem ähnlichen Fall scheiterte der ebenfalls aus dem Kreis Vechta stammende Lehrer vor dem OLG. Die Frau hatte Kontakt zu einer positiv getesteten Studentin, sie selbst hatte jedoch einen negativen PCR-Test. Aufgrund der längeren Inkubationszeit des Corona-Virus hielt der Senat die Quarantäneanordnung auch hier für rechtmäßig.

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Oldenburger Richter werteten die Anordnungen des Kreises Vechta als Freiheitsbeschränkung, nicht als Entziehung. Monat

9:30 Uhr

Der Städtebund bittet um Instrumente für eine mögliche Kronenwelle im Herbst

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert einen Kronenplan für den Herbst. Geschäftsführer Gerd Landsberg sagte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, er müsse sich auf eine neue Corona-Welle vorbereiten, möglicherweise mit einem mutierten Virus. Instrumente wie Maskenpflicht, Abstandsregeln, Kontaktbeschränkungen und 2G- oder 3G-Standards sollen bei klaren Verhältnissen möglich sein. Heute will auch die Ländergruppe diese Frage diskutieren. Die Koalition aus SPD, Grünen und FDP-Ampeln müht sich ab, staatliche Schutzauflagen wie eine mögliche Maskenpflicht zu erneuern. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bereitet eine Strategie für einen zu erwartenden Anstieg der Infektionen in der kälteren Jahreszeit vor.

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Experten gehen davon aus, dass die Zahlen wieder steigen werden. Verbände fordern einen Plan für die Politik im Herbst und Winter. extern

8:41 Uhr

Millionenschaden wegen Betrugs mit Hilfe der Krone in Niedersachsen

Laut einem Zeitungsbericht helfen die Betrügereien rund um Corona …

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