Crown News: Eingeschränkte Bürgertests ab Juli? Mehr Nachrichten

Stand: 16.06.2022 13:00 Uhr

Im Live-Ticker informiert Sie NDR.de außerdem heute – Donnerstag, 16. Juni 2022 – über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Sie können die gestrigen Ereignisse im Blog vom Mittwoch nachlesen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Offenbar plant die Bundesregierung Tests, die auf Bürger beschränkt sind
  • Grünen-Experte Dahmen: Sie brauchen schnell Regeln für den Herbst
  • Rostocker Konferenz: Gesundheitsexperten wollen Pandemie überwinden
  • Im Norden bestätigte Neuinfektionen: 4.449 in Schleswig-Holstein, 13.292 in Niedersachsen, 2.589 in Hamburg
  • RKI: Bundesweit 89.142 neue Kronenfälle registriert – Inzidenz von 472,4

Tabellen, Grafiken und Karten zu Inzidenz, Impfrate und anderen Daten

13:00 ‘Oder Uhr

Offenbar plant die Bundesregierung Tests, die auf Bürger beschränkt sind

Eigentlich sollen die kostenlosen Kronentests bis Ende Juni komplett wegfallen. Aber die Ministerpräsidenten der Länder haben die Regierung gebeten, zusätzliche Mittel zu garantieren. Nach Informationen von WDR, NDR und “Süddeutscher Zeitung” plant das Gesundheitsministerium nun, die sogenannten Bürgertests fortzusetzen, wenn auch in anderer Form und mit mehr Kontrollen. Auf Kosten des Staates sollen sich künftig nur noch schutzbedürftige Personengruppen testen lassen. Dies können ältere Menschen oder Patienten mit geschwächtem Immunsystem sein, die besonders anfällig für Infektionen sind. Offenbar will der Bund die Tests nicht mehr alleine finanzieren: Die Länder müssten die Hälfte der Kosten tragen. Die neuen Prüfvorschriften müssen nun innerhalb des Bundes und mit den Bundesländern abgestimmt werden.

12:39 Uhr

Was bedeutet die Sommerwelle für die Kultur?

Für Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist klar: Die gefürchtete Sommerwelle ist aufgrund steigender Fallzahlen bereits eingetroffen. Wie gehen die Kulturveranstalter des Nordens damit um? Der NDR sprach mit dem kaufmännischen Leiter des Theaters Osnabrück.

Mehr Informationen

Wie gehen die nördlichen Kulturveranstalter mit den steigenden Fallzahlen und der möglichen Sommerwelle um? Monat

11:49 Uhr

Grünen-Experte Dahmen: Sie brauchen schnell Regeln für den Herbst

Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen fordert die Regierungskoalition auf, die Regierungskoalition über Corona-Infektionsschutzregeln für den Herbst zu beraten. Das Warnsignal dieser Sommerwelle müsse ernst genommen werden, sagte der Mediziner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Wenn wir unvorbereitet, ohne ein umfassendes Auffrischungsimpfprogramm und ohne eine gesetzliche Grundlage, die wirksame Maßnahmen ermöglicht, wie etwa eine Maskenpflicht im Inneren, in den Herbst gehen, müssen wir befürchten, dass es noch viel mehr Todesfälle geben könnte, insbesondere bei sehr alten Menschen “. Die geltenden Regelungen des Infektionsschutzgesetzes sind bis zum 23. September dieses Jahres befristet. Zentrale Grundlage der Diskussion soll laut Dahmen die aktuelle Herbst-Winter-Stellungnahme des Kronen-Sachverständigenrates sein.

8:48 Uhr

Niedersachsen: Schulen testen weniger

In den niedersächsischen Schulen werden immer weniger Schüler auf das Corona-Virus getestet. Das berichtete heute die „Neue Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf Zahlen des Kultusministeriums. Dementsprechend wurden 740.000 bundesfinanzierte Tests an Studenten verteilt. Vor dem Ende der Pflichttests für Schulkinder Anfang Mai waren es zwischen 3 und 3,5 Millionen. Es verringert auch die Anzahl der Tests, die von den Lehrern durchgeführt werden. In Niedersachsen gibt es etwa 1,1 Millionen Studierende und etwa 70.000 Lehrende. Derzeit können sie vom Land aus zwei Tests pro Woche durchführen. Das solle mindestens bis zu den Sommerferien so bleiben, sagte er.

7:59 Uhr

Drese: Es gibt noch keine Bedrohungen für die Kliniken

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern geht davon aus, dass, wie derzeit in Süddeutschland, die Zahl der Kronenfälle auch im Nordosten durch den omicron-Subtyp BA.5 zunehmen wird. Vorerst seien diese Steigerungen aber noch nicht beobachtbar, sagte Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD). Er verwies auf Aussagen des Greifswalder Bioinformatikers Lars Kaderali. Gehen Sie davon aus, dass es dieses Jahr keinen Sommer wie im letzten Jahr geben wird, als die Inzidenz von sieben Tagen im niedrigen Bereich lag. Vielmehr dürften sich die Vorfälle auf einem Plateau bewegen. Gleichzeitig sei aber nicht davon auszugehen, dass die Inzidenz im Sommer sehr stark ansteige, sagte Drese. Die zentrale Frage für die Landesregierung ist, ob die Kliniken der Situation gewachsen sind. „Im Moment besteht keine Bedrohung“, sagte Drese.

In einem Interview mit NDR Info rief Drese noch einmal dazu auf, sich impfen zu lassen. „Je mehr Impfstoffe wir im Sommer haben, desto besser können wir mit einer möglichen nächsten Welle im Herbst umgehen.“

AUDIO: Ansprache zur neuen Kronenwelle: „Wir müssen aufpassen“ (4 min)

7:30 Uhr

RKI meldet 2.589 neue Fälle in Hamburg

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Kronen-Neuinfektionen in Hamburg liegt laut Robert-Koch-Institut heute bei 472,1 (Vortag: 459,8). Insgesamt wurden innerhalb von 24 Stunden 2.589 neue laborbestätigte Kronenfälle registriert (Vortag: 811). Zudem wurden die Todesfälle von zwei weiteren Personen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung bestätigt (Vortag: sieben). Die Gesamtzahl der Menschen, die für oder mit Crown in Hamburg gestorben sind, liegt nun bei 2.693.

6:45 Uhr

Mehr als 13.000 Neuinfektionen in Niedersachsen: Die Inzidenz steigt

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt die Sieben-Tage-Inzidenz der Kronen-Neuinfektionen in Niedersachsen nun bei 732,4 (Vortag: 721,7). Insgesamt wurden innerhalb von 24 Stunden 13.292 neue laborbestätigte Kronenfälle registriert (Vortag: 15.100). 14 weitere Menschen starben an der Covid-19-Erkrankung (Vortag: 16).

06:17 Uhr

Gesundheitsexperten wollen die Pandemie überwinden

Heute beginnt in Rostock der zweitägige nationale Branchenkongress für die Gesundheitswirtschaft. Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (beide SPD) haben dies angekündigt. Etwa 300 Experten werden erwartet und Hunderte weitere werden auch online teilnehmen. Der Umgang mit der Corona-Pandemie ist eines der großen Themen der Konferenz. Im aktuellen Stadium der abgeschwächten Pandemie müsse die Frage geklärt werden, wie die Versorgung der Bevölkerung künftig gesichert werden könne, sagte der Konferenzvorsitzende Marek Zygmunt.

Mehr Informationen

Ende 2019 brach in China eine bisher unbekannte Lungenkrankheit aus. Wenige Wochen später gibt es den ersten Fall im Norden. Monat

5:59 Uhr

Buschmann bei „maischberger“: „Um Krone muss sich niemand Sorgen machen“

Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) will trotz steigender Kronenzahlen die Pandemie-Maßnahmen vorerst nicht noch einmal verschärfen. „Niemand muss sich Sorgen machen. Nach geltendem Recht haben wir alle Instrumente, über die geredet wird“, sagte Buschmann am Abend in der ARD-Talkshow „maischberger“. Der Justizminister verwies insbesondere auf die sogenannte Hotspot-Verordnung: Handeln Sie dort“.

Anders als Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will Buschmann erst dann über eine mögliche Verschärfung der Corona-Maßnahmen sprechen, wenn das Gutachten zu den bisherigen Maßnahmen vorliegt: „Natürlich werden wir über diesen Bericht im Juli sprechen. Das war nie ein Streitpunkt. Wir werden später mit den Ländern sprechen. Und dann im September wird ein geordneter Gesetzgebungsprozess Konsequenzen haben.”

5:55 Uhr

RKI: Bundesweit 89.142 Kronen-Neuinfektionen erfasst

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Inzidenz von sieben Tagen morgens mit 480,0 angegeben. Am Vortag lag der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche bei 472,4 (Vorwoche: 276,9; Vormonat: 439,2). Deutsche Gesundheitsämter meldeten im RKI an einem Tag 89.142 Kronen-Neuinfektionen (Vorwoche: 77.636) und 73 Todesfälle (Vorwoche: 90). Generell schwankt die Zahl der erfassten Neuinfektionen und Todesfälle von einem Werktag zum anderen stark, da immer mehr Bundesländer vor allem am Wochenende nicht an das RKI übermitteln und ihre Fälle später in der Woche melden.

5:50 Uhr

Die Sommerwelle von Corona sorgt für Verunsicherung

Vor einigen Wochen waren viele Menschen noch sehr erleichtert, als die meisten Kronenschutzmaßnahmen aufgehoben wurden: Endlich kehrte Normalität in viele Bereiche des täglichen Lebens zurück. Doch die steigenden Infektionszahlen und die neuen Untervarianten von Omicron BA.4 und BA.5 sorgen erneut für Verunsicherung: Wie viel Schutz braucht es? Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagt, es gebe keinen Grund zur Panik, aber alle sollten vorsichtig sein. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund fordert den weiteren Einsatz von FFP2-Masken bei Großveranstaltungen. Außerdem fragen Ärzte nach Impfungen: Personen der Risikogruppe zur vierten Impfung, Personen, die nicht geimpft wurden, zur ersten Impfung.

VIDEO: Lauterbach: Die angekündigte Sommerwelle ist bereits Realität (2 min)

5:50 Uhr

Schleswig-Holstein: Die Inzidenz der Krone sinkt leicht auf 709,0

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt in Schleswig-Holstein derzeit bei 709,0; Dies basiert auf den neuesten Daten …

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