Das Fintech von Olaf Scholz’ Neffen meldet Insolvenz an

Neben den beiden Brüdern war beim Start des Start-ups Ende 2020 ein weiterer Manager mit an Bord. Mittlerweile hat das Unternehmen 30 Mitarbeiter und rund 40.000 Kunden nutzen die App regelmäßig.

Die Gründer von „Rhabarber“: Jakob Scholz, Fabian Scholz und Kelvin Craig (von links). (Quelle: Rhabarber / privat)

Das Pikante: Die Mitgründer des Unternehmens sind die Neffen des heutigen Bundeskanzlers, der bei der Gründung noch Bundesfinanzminister war. Scholz sieht sich nicht als Freund der Börse, er sagte vor einigen Jahren, sein Geld sei auf dem Bankkonto. Fabian Scholz sagte letztes Jahr gegenüber t-online: „Es sieht so aus, als würde unser Onkel von der Börse wegziehen und ihn wie viele andere als ‚Bösewicht‘ sehen.“

Ein Spender sei von Angehörigen geblendet worden, sagte er dem “Handelsblatt”. “Ich dachte, sie könnten dort nicht den Wilden Westen machen.”

Auch Scholz geht es nicht gut, die Umfragen für ihn und die SPD sind im Keller. In einer kürzlich durchgeführten YouGov-Umfrage gaben nur 35 Prozent der Wahlberechtigten an, gute Arbeit zu leisten. Der Bankrott seiner Neffen dürfte seine Stimmung nicht heben.

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