“Das habe ich noch nie erlebt…”: Der Wolfsburger-Profi schießt hart gegen Kohfeldt

“Das habe ich noch nie erlebt…” Der Wolfsburger-Profi schießt hart auf Kohfeldt

06.11.2022, 13:00

Florian Kohfeldt lebte eine kurze und erfolglose Zeit beim VfL Wolfsburg. Nun kritisiert der Schweizer Nationalspieler Renato Steffen den ehemaligen VfL-Trainer, der “diese Probleme nie mit einem Trainer hatte”. Steffen nennt mehrere Gründe und macht sich Gedanken über seine eigene Zukunft.

Der Schweizer Nationalspieler Renato Steffen plant, den VfL Wolfsburg nach viereinhalb Jahren zu verlassen. Bei einem Medienanlass der Schweizer Nationalmannschaft sprach der 30-Jährige am Freitag von den grossen Schwierigkeiten zwischen ihm und dem ehemaligen VfL-Trainer Florian Kohfeldt.

„Die letzten sechs Monate waren definitiv eine der härtesten Phasen meiner Karriere. Diese Probleme hatte ich noch nie mit einem Trainer“, sagte Steffen. „Aber ich bin ein Typ, der nicht auf sein Gesicht hereingefallen ist und es versucht hat. Je nachdem, was du tust, gibt es Leute vor dir, die passen oder nicht passen. Er passte einfach nicht.“

“Bild leicht bewölkt”

Der Schweizer offensive Mittelfeldspieler kam im Januar 2018 vom FC Basel zu Wolfsburg. Sein Vertrag beim Bundesligisten läuft noch bis 2023, Kohfeldt wird diesen Sommer durch den ehemaligen Bayern-Trainer Niko Kovac ersetzt. Für Steffens Positionen hat der VfL allerdings kürzlich Jakub Kaminsi aus Polen (Lech Posen) und Patrick Wimmer aus Österreich (Arminia Bielefeld) verpflichtet.

„Ich habe immer gesagt, dass ich mich in Wolfsburg sehr wohl fühle. Aber man muss sagen, die letzten sechs Monate waren ein bisschen bewölkt“, sagte Steffen. „Ich bin ein Spieler, der Veränderungen mag. Der Trend geht heute zu sehr jungen Spielern, sehr talentierten Spielern. Deshalb muss man mit dem Verein reden. Wenn sie mir sagen: ‚Wir wollen etwas Neues‘, ist das in Ordnung.“ Dann Ich werde einen neuen Weg einschlagen. Wenn nicht, werde ich dort ein sehr angenehmes Jahr verbringen und versuchen, so erfolgreich wie möglich zu sein. Ich würde gerne in der Bundesliga bleiben.“

Kohfeldt übernahm das Traineramt in Wolfsburg erst im Oktober 2021 vom unglücklichen Mark van Bommel und unterschrieb bei den Wölfen einen Vertrag bis Sommer 2023. Damals war der VfL Tabellen-Neunter der Liga und spielte die Bühne der Meistergruppen. Wolfsburg beendete die Saison dann auf Platz zwölf, Kohfeldt musste gehen.

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