Heftige Hagelkörner mit einer Größe von bis zu 10 Zentimetern haben in Österreich zu Pfingsten Schäden in Millionenhöhe verursacht.
Das Tief „Maya“ lieferte in der Nacht zum Pfingstsonntag und -montag die richtigen Zutaten für schwere Unwetter in ganz Österreich. Hagel, Starkregen und Böen von bis zu 140 km/h überzogen das Land. Die Eisgeschosse erreichten im Tiroler Grenzgebiet von Achenkirch über Kufstein und Scheffau am Wilden Kaiser bis Ellmau eine enorme Größe.
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Nachbarn berichten von “großem Hagel” von mehr als zehn Zentimetern. Bilder der Region in den sozialen Medien zeigen Gruppen von der Größe von Tennisbällen und Palmen. Nach Angaben der Sturmjäger-Gruppe „Unwetter-Freaks“ wurden sie von einer „superalpinen inneren Zelle am südlichen Ende der Sturmlinie“ verursacht.
Erst als der Sturm endete, wurde das Ausmaß der Verwüstung deutlich. „Genaue Schadenszahlen liegen noch nicht vor, aber wir rechnen mit einem Schaden von rund vier Millionen Euro“, sagte Doris Wendler, Vorstandsvorsitzende der Wiener Städtischen, am Dienstag.
Sie weiß: „Gerade nach schweren Unwettern und Naturkatastrophen ist eine schnelle Behebung des Schadens gefragt. Wichtig ist, dass die Betroffenen nach der ersten Reinigung den Schaden mit Fotos dokumentieren und möglichst nichts wegwerfen sofort beschädigt, blieb aber “.
Am südlichen Ende der Sturmlinie gab es einen großen Hagelsturm.nowcast / UBIMET
So läuft das
Bereits am Dienstag ist die nächste Störung im Alpenraum spürbar, es wird mit heftigen Regenfällen gerechnet. Der Einfluss des Tiefdrucks hält mit fortschreitendem Wetter an, und die Füße eines neuen Tiefs erreichten bereits am Mittwochabend den Westen. Das ruhige und sonnige Wetter mit sommerlichen Temperaturen kehrt aufgrund hoher Drücke erst am Wochenende zurück.
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Nav-Red-Konto, Uhrzeit rcp07.06.2022, 13:03 | Akt: 07.06.2022, 13:14