Es ist der erste Raub und Mord in der Bundeshauptstadt seit vielen Jahren. Im Oktober 2020 kam in der Wien-Landstraße ein Juwelier ums Leben, einen Mord in einer Wohnung gab es in diesem Jahrzehnt aber noch nie.
Wohnungseinbrüche wurden kürzlich brutal durchgeführt. Erst vor wenigen Monaten starb ein Vater in Niederösterreich nach einer solchen Tat an seinen Verletzungen. Am 11. Oktober haben mehrere maskierte Täter in St. Bernhard-Frauenhofen (Kreis Horn) überfiel den 52-jährigen Sohn des Besitzers mit einem Messer und einer Pistole mit Schalldämpfer, als er am Abend nach Hause zurückkehrte.
Brutale Aktion
Laut Kriminalhauptkommissar Josef Deutsch vom Landeskriminalamt Niederösterreich wurde der Mann mit äußerster Brutalität angegriffen, eine steile Treppe hinauf ins oberste Stockwerk geschleift und dabei auch die Eltern (75 und 81 Jahre) schwer misshandelt.
Der Vorruheständler wurde so schwer am Kopf verletzt, dass er auf die Intensivstation gebracht wurde und drei Wochen nach dem Angriff starb. Ermittler konnten ihn nicht mehr zum Hergang befragen. Der Fall gilt noch immer als ungeklärt, Beweise gibt es kaum.
Wohnungseinbrüche
“Home Invasions” sind Einbrüche. Die Täter achten bewusst darauf, dass ihre Opfer – oft ältere oder pflegebedürftige Menschen – zu Hause sind. Auch reiche Leute werden gezielt ausgewählt. Manchmal wird Ihr Auto gestohlen und als Fluchtfahrzeug verwendet.
Das Landeskriminalamt Wien ermittelt und bittet um Hinweise bei der Götzmann Gruppe unter 01-31310-33800 (Zeitungsdienst).
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