Die FPÖ fordert Steuersenkungen gegen die Inflation

Politik

Eine exorbitante Inflationswelle durchströmt Österreich. Tipps, wie man sie stoppen kann, tauchen immer wieder auf. Die Rede ist von einer Senkung der Mineralölsteuern und der Abschaffung der kalten Progression. Bisher wurde nichts davon umgesetzt. Jetzt hat sich die FPÖ Ideen einfallen lassen, um die Inflation zu stoppen.

24.05.2022 19.44

Online seit gestern, 19:44 Uhr.

Die Freiheitliche Partei Vorarlberg fordert von der Landesregierung einen Lebenshaltungskostenausgleich für die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger mit kleinen und mittleren Einkommen. Sie fordern von der Bundesregierung eine sofortige Senkung der Energiesteuern und eine Senkung der Mineralölsteuern. Staatspräsident Christoph Bitschi sagt: «Aber die Situation, in der die Regierung plant, per 1. Juli die CO2-Abgabe einzuführen, also genau jene Energieformen noch teurer zu machen, wo die Leute nicht mehr wissen, wie das geht, ist es pervers.”

Auch die Diskussion über steigende Spritpreise ist gerade jetzt nicht nachvollziehbar, nicht nur die Spritpreise sind gestiegen, alle Verkehrsmittel sind gestiegen, sondern auch der morgendliche Müsliriegel ist teurer geworden. Energiepreise sind der Haupttreiber der Inflation und laut Bitschi könnte diese Massnahme über Nacht umgesetzt werden.

Sofortige Abschaffung der Kaltprogression

Finanzminister Magnus Brunner hat viel angekündigt, aber wenig umgesetzt. Daher eine weitere Forderung von Bitschi: die sofortige Abschaffung der kalten Progression; Dabei wird die FPÖ von Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) unterstützt: „Es sollte auf jeden Fall ein Modell auf dem Tisch liegen, wo Kaltprogression eliminiert wird. Dafür gibt es mehrere Wege und die Staatskasse.“

Egal, welche Maßnahmen zuerst ergriffen werden: Hauptsache, es passiert etwas, denn der Alltag kostet immer mehr und das wird sich auch so schnell nicht ändern.

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