Zubi: „Guillemenot im Revier, da fliegt er zu 99 Prozent“
In der Auftaktphase von St.Gallen gegen Winterthur kommt es zu einer umstrittenen Szene zwischen Lekaj und Guillemenot, der Elfmeterpfiff geht auch nach einer Intervention des VAR nicht. Für Zubi hat das vor allem mit dem Ruhm des Stürmers zu tun.
23.07.2022
In St.. Gallen gegen Winterthur kommt es zu einer umstrittenen Szene zwischen Granit Lekaj und Jérémy Guillemenot. Auch nach einem VAR-Eingriff gibt es keine Strafe. Für Pascal Zuberbühler, Kenner des blauen Sports, ist das der Ruhm des Stürmers.
Schiedsrichter Sven Wolfensberger lässt das Spiel weiterlaufen, doch dann fordert ihn VAR-Chef Sascha Kever auf, sich das Duell noch einmal anzuschauen. Zum Glück für die Gäste bleibt Wolfensberger bei seiner ursprünglichen Entscheidung.
„Das ist das Schwierige an Guillemenot: Er ist als jemand bekannt, der gerne fliegt. Er hat sich diesen Ruf hart erarbeitet“, sagt „Blue Sport“-Experte Pascal Zuberbühler. Es habe einen kleinen Kontakt gegeben, so der 51-Jährige. „Er bleibt einfach gerne“, ergänzt Zubi, der mit dem Urteil des Richters zufrieden ist.
Er kenne den Spieler sehr gut, sagt der ehemalige Nati-Torhüter, und deshalb sei er sich sicher: „Alle Mannschaften, die gegen Guillemenot spielen, wollen ihm wehtun, weil sie wissen, dass er mit sechzehn die Eier hat. Auch die Schiedsrichter denken: ‚Guillemenot im Zweikampf 1 zu 1 mit sechzehn, fliegt zu 99 Prozent‘“.
Schade, denn Guillemenot ist ein guter und agiler Stürmer, der einer Abwehr schaden kann, resümiert Zubi. Sicherlich arbeiten Verein und Trainer Peter Zeidler mit Guillemenot daran, „sich weniger fliegen zu lassen“. Trotz aller Kritik hat der Experte des „blauen Sports“ auch Verständnis für sein Verhalten: „Er ist ein Stürmer, er will von vorne etwas holen: Freistöße und Elfmeter.“
Zubis Fazit: „Er hat viel. Wenn er weniger machen würde, würde er wahrscheinlich mehr bekommen. Aber er ist auf einem guten Weg.
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Credit Suisse Super League, 2. Runde, Saison 22/23
23.07.2022