CORONAVIRUS
Aufgrund der steigenden Zahl von CoV-Infektionen will die Stadt die Kontaktnachverfolgung wieder verstärken. Daher werden derzeit neue Mitarbeiter gesucht. Die Stadtverwaltung bietet befristete Dienstverträge an.
05.07.2022 12.00
Online ab heute, 12.00 Uhr
Im Zuge der omicron-Welle mit vielen positiven Fällen im Januar haben einige Bundesländer ihre Kontaktnachverfolgung weitgehend eingestellt oder eingeschränkt. Auch in Wien „fokussierte“ man sich damals auf die Nachverfolgung von Kontakten in bestimmten Gruppen; mehr Informationen dazu unter news.ORF.at.
Das Büro für Sofortmaßnahmen und die kommunale Infektionskettenverfolgung haben derzeit 180 Personen im Einsatz. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen wolle der Krisenstab der Stadt die Kontaktnachverfolgung verstärken, um „vorbereitet zu sein“, sagte ein Sprecher der Soforthilfegruppe gegenüber Radio Wien. Dafür werden nun rund 120 neue Mitarbeiter gesucht. Insgesamt wollen wir etwa 300 Contact Tracer erreichen.
Vertrag auf maximal zehn Monate befristet
Voraussetzungen für eine Vollzeitbeschäftigung sind gute Rechtschreibkenntnisse in Deutsch und sehr gute EDV-Kenntnisse in MS Office. Auch Fremdsprachenkenntnisse sind wünschenswert. Die Stadtverwaltung bietet einen befristeten Arbeitsvertrag für maximal zehn Monate an. Nach einer zweimonatigen Unterbrechung kann das Arbeitsverhältnis bei Bedarf wieder verlängert werden. Die Registrierung dauert etwa fünf Werktage.
Das monatliche Bruttogehalt beträgt mindestens 1.900 Euro. Laut Stadtrat ist es sehr wahrscheinlich, dass Überstunden geleistet werden. Dann werden sie extra bezahlt. Neben dem Amt für Sofortmaßnahmen und dem Stadtservice befasst sich auch der Städtische Gesundheitsdienst (MA 15) mit der Kontaktnachverfolgung, beispielsweise in Krankenhäusern oder Pflegezentren.