Die Sturmfront überquert Vorarlberg und nähert sich nach Osten

Aus dem Inviertel in Oberösterreich, dem Flachgau und dem Tennengau in Salzburg werden heute Nacht heftige Unwetter erwartet.

Wie angekündigt zog am Sonntagnachmittag eine heftige Sturmfront ostwärts durch Vorarlberg. Innerhalb einer Stunde wurden 31 Anrufe von Feuerwehrleuten registriert, hauptsächlich von heruntergefallenen Ästen, überfluteten Straßen und Wasser, das in den Keller eindrang. Das Ausmaß des Sturms war jedoch geringer als befürchtet.

Nach Angaben der Leitstelle der Rettungsbrigade Feldkirch (RFL) in Feldkirch endeten Stürme, Starkregen und vereinzelte Hagelschläge schnell vor Ort. Verletzt wurde nach erster Einschätzung niemand.

Stürme ziehen nach Osten und Süden

Die Zamg (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) in Salzburg gab für Sonntagmorgenabend eine Unwetterwarnung aus. Aus dem Innviertel in Oberösterreich, dem Flachgau und dem Tennengau in Salzburg werden Unwetter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel erwartet, die sich nach Osten und Süden bis nach Mitternacht ausdehnen werden.

Das heftigste Wetter wird in Oberösterreich zwischen 17 und 21 vom Inviertel bis Pyhrn-Eisenwurzen erwartet. Die heftigsten Schauer seien auf dem Inviertel zu erwarten, mit Stürmen mit Höchstgeschwindigkeiten von 80 km/h oder mehr in allen Landesteilen, hieß es in der Warnung der Zamg. Es könnte auch Hagel geben.

Das Zentralinstitut riet, die Blitzgefahr sowie die Warnungen vor Unwettern und Stürmen in den Seen zu beachten und die schnelle Entwicklung und Änderungen in der Flugbahn des Sturms zu berücksichtigen. Gartenmöbel wie Partyzelte, Trampoline und Gartenmöbel müssen gesichert, Fenster, Türen und Tore geschlossen sein. Wichtig ist, mit Sportflugzeugen früh zu landen und mit Booten schnell Häfen anzulaufen. Es kann zu vorübergehenden Stromausfällen kommen.

(APA)

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