DreameBot D10 Plus im Test: Günstiger Roboter / Saugroboter mit überragender Leistung und Saugstation

Wenn Sie sich für einen selbstentleerenden Roboter-Staubsauger der Mittelklasse entscheiden, müssen Sie oft Verpflichtungen eingehen, sei es in Bezug auf Navigation, Leistung oder Selbstentladungsfunktionen. Der DreameBot D10 Plus zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen, indem er all diese Punkte anspricht und mehr Funktionalität bietet. Das komplette Globalpaket kostet aktuell knapp 400 Euro mit Rabatt und ist damit deutlich günstiger als viele vergleichbare Angebote. Wir haben uns den vielseitigen Saugroboter genauer angeschaut und Ihnen gezeigt, ob er mit der teureren Konkurrenz mithalten kann.

DreameBot D10 Plus: Ein Überblick

Der D10 Plus ist die neueste Ergänzung zu Dreametechs aktuellem Sortiment an Staubsauger-/Wischrobotern. Es kombiniert ein Tank- und Pad-System, das den Boden beim Saugen mit Wasser reinigt. Durch die Trocknungsfähigkeit werden Feinstaub etc. am effektivsten von Hartböden entfernt. Auf Teppichböden kann man einfach auf die Trocknungsfunktion verzichten, wobei der D10 Plus auch hier sehr gute Ergebnisse erzielt, aber dazu kommen wir später.

Traum D10 Plus

  • 【Automatische Staubaufnahme】: Der Saugroboter Dreame D10 Plus mit Saugstation verfügt über eine…
  • 【LiDar-Lasernavigation】: Der Staubsauger- und Wischroboter verwendet ein fortschrittliches intelligentes System…

Darüber hinaus verfügt der DreameBot D10 Plus über einen Staubsammelbehälter, der nur etwa alle 45 Tage geleert werden muss, wodurch der Roboter autarker wird und weniger Zeit in Anspruch nimmt. Das ist etwa 15 Tage länger als bei vielen anderen vergleichbaren Systemen wie dem Deebot Ozmo N8 Plus.

Lieferumfang

Wie bei Dreametech üblich, ist das Gerät sehr gut verpackt. Im Lieferumfang enthalten sind weiße Kunststoff-Ladestation, Staubsauger-/Wischroboter, Seitenbürste, zwei 2,5-Liter-Staubfangbeutel, ein Netzkabel, eine Wassertankkartusche 145 ml mit Wischaufsatz, eine Schnellstartkarte, eine Anleitung. Handbuch und ein kleines Werkzeug, um Haare von der Bürste zu entfernen.

Beim Roboter nimmt die Lade-/Entnahmestation einen Raum von 35 cm Breite, 40 cm Höhe und 45 cm Tiefe ein. Laut Hersteller muss die Station beidseitig mit einem Mindestabstand von 50 cm zu Gegenständen oder Wänden installiert werden. Der Saug- und Wischroboter misst etwa 35 x 35 x 9,5 cm und hat oben einen Laser-Abstandssensor und zwei Tasten: eine zum Einschalten und Starten der Reinigung und die andere zum Anbringen oder Starten von Reinigungspunkten.

Da sowohl die Ladestation als auch der Roboter weiß sind, stören sie in den meisten Haushalten weniger als ein schwarzes oder graues Modell. Zudem ist das Design modern. Das Design ist definitiv Geschmackssache, uns hat die Optik des DreameBot D10 Plus Sets sehr gut gefallen.

Je nach Wohnung ist der Standort aufgrund des Hauptbahnhofs nicht so einfach zu finden. Dies ist jedoch ein generelles Problem eines Saugroboters mit Saugstation. Schaut man sich andere Kandidaten mit Absaugstation an, kann man das Paket D10 Plus sogar als kompakt bezeichnen. Da der Roboter seine Station sehr genau findet, ist es glücklicherweise auch möglich, die Station etwas „versteckt“ zu lokalisieren.

Reinigungsleistung

Ein wichtiger Punkt, der zu erwähnen ist, ist die einfache Installation und Verwendung des DreameBot D10 Plus, der wirklich für jeden zugänglich ist. Sobald Sie die Ladestation angeschlossen und den Roboter eingeschaltet haben, können Sie mit der Reinigung beginnen. Die Installation über die App ist genauso einfach und wir empfehlen sie, um das volle Potenzial dieses Roboters auszuschöpfen.

Wir haben den Saugroboter sowohl auf Hartböden als auch auf weichen Teppichen getestet, wobei alle möglichen Verschmutzungen von feinem Mehlstaub bis hin zu zerbröselten Keksen zu saugen sind.

Die Sauberkeit, Schnelligkeit und Effizienz haben uns beeindruckt. Mit maximal 4000 Pa bietet das Gerät viel Saugkraft. Fährt der D10 Plus auf Teppichböden, erhöht er automatisch die Leistung gemäß den Standardeinstellungen, um Schmutz besser aufzunehmen. Die Reinigungsleistung kann durch die vier verfügbaren Reinigungsmodi beeinflusst werden: Standard-, Stark-, Turbo- und Extra-Leise-Modus.

Jeder Bereich, den der Roboter überqueren konnte, zeigte keine Schmutzrückstände. In dieser Hinsicht hatten wir anfangs einige Bedenken bezüglich der einseitigen Bürste. Typischerweise haben Saugroboter 2 oder sogar 4 Seitenbürsten, die dafür sorgen, dass der Schmutz in der Mitte des Roboters zusammenläuft. Trotz des Vorhandenseins einer einzelnen Seitenbürste war die Reinigung jedoch immer gründlich.

Die Hauptbürste hat eine Anti-Tangle-Funktion, aber wir stellten fest, dass das Haar immer noch um die Bürste gewickelt war; Nach einer Woche Gebrauch mussten wir das mitgelieferte Reinigungswerkzeug verwenden, um die Haare zu entfernen. Ansonsten ist der Saugroboter pflegeleicht: Die automatische Entleerung nach jeder Reinigung sorgt dafür, dass sich der im Roboter integrierte 400-ml-Staubbehälter nicht zu sehr füllt, während der Beutel der Station nach mehreren Wochen entfernt und entsorgt werden könnte. .

Saugstation

Und das bringt uns zur Extraktionsstation. Nach der Arbeit kommt der Dreame-Staubsauger automatisch zur Ladestation, was besonders praktisch ist. An der Station befindet sich ein 2,5-Liter-Beutel, der den angesaugten Schmutz auffängt. Der Extraktionsprozess wird in einem geschlossenen System durchgeführt, so dass es nicht mit Staub, Schmutz und möglichem Schimmelpilz in Berührung kommt. Wenn Sie unter Asthma oder Hausstauballergien leiden, ist der D10 Plus besonders gut geeignet.

Sobald der Roboter mit der Reinigung fertig ist oder ihn zur Basis zurückgebracht hat, verbindet sich der Staubanschluss auf der Rückseite des Staubsaugers automatisch mit dem Staubbehälter. Dann nimmt die Saugstation den ganzen Schmutz auf.

Alles funktioniert perfekt. Auch nach mehrmaligem Gebrauch sah das Fach für den Staubbehälter wie neu aus: Der Beutel nimmt Schmutz sicher auf. Bei einem Fassungsvermögen von 2,5 Litern muss er laut Hersteller alle 45 Tage gewechselt werden. Eine Ersatztasche ist ebenfalls enthalten.

Laufzeit und Geschwindigkeit

Während die Turbo- und Strong-Reinigungsmodi den D10 Plus-Akku verständlicherweise schneller verbrauchen als die niedrigeren Einstellungen, ist die Gesamtakkulaufzeit ausgezeichnet. Die Akkukapazität beträgt 5200 mAh. Damit soll die D10 Plus 170 Minuten am Laufen halten, was sie in unserem Test mit 150 Minuten im Standardmodus zumindest annähernd erreichen konnte. Die Ladezeit beträgt laut Hersteller 6 Stunden. Wir haben festgestellt, dass wir nur 5 Stunden brauchten, um den Akku vollständig aufzuladen.

In unserem Testparcours saugte der D10 Plus eine Fläche von knapp 70 m2 auf einmal, also ohne Ladeunterbrechung. Die Maschine brauchte ungefähr eine Minute, um jeden Quadratmeter zu saugen (oder die gleiche Zeit, um zu schrubben), was ungefähr der Zeit entspricht, die es dauern würde, um von Hand zu reinigen. All diese persönlichen Zeitkosten betrugen etwa fünf Minuten, um den Wassertank zu wechseln, den Roboter auf eine Etage zu heben und mit der App zu interagieren. In der Praxis spielt es zwar keine Rolle, aber erwähnenswert ist, dass der Akku jede Stunde ein paar Prozent leerer wird, wenn der Staubsauger nicht zur Ladestation zurückkehrt (also zum Beispiel feststeckt).

Das ist natürlich unsere Erfahrung. Die Werte können je nach Stockwerk und Aufbau der Wohnung variieren. Insgesamt ist aber klar, dass Dreametech einen langlebigen, schnellen Staubsaugerroboter gebaut hat.

Lasernavigation

Als wir den D10 Plus laufen sahen, wurde schnell klar, dass dieser Roboter agiler ist als andere Modelle. Er dreht sich anmutig zur Seite, wenn er sich im Raum orientieren muss, und stolpert in der Regel selten darüber, wenn er den Veranstaltungsort zum ersten Mal trifft. Wenn ja, so sanft, dass sogar die Vase stehen bleibt.

Der Roboter erfasst die Umgebung per gepulstem Laserscanning (LiDAR = Light Detection and Ranging) und erstellt so eine Karte des Lebensraums. Beim Scannen erfasst das Gerät seine Umgebung in einem Umkreis von 8 Metern, um die gesammelten Daten mit dem SLAM-Algorithmus zu kartieren. Das Highlight hierbei ist die intelligente Routenplanung, die eine perfekte Erfassung des gesamten Areals ermöglicht. In unserem Test war der Roboter tatsächlich schneller als viele vergleichbare Geräte.

Die Kartierung der Räume ist effizient und schnell und hat noch nie Anzeichen von Verlassenheit wie nicht vorhandene Räume oder fehlerhafte Karten gezeigt. Durch die Anwendung nutzten wir die Möglichkeit, virtuelle Wände zu errichten, um zu verhindern, dass der Roboter durch Kabel (die natürlichen Feinde des Staubsaugerroboters) in gefährlich veränderte Bereiche eindringt.

Der D10 Plus war also gut darin, durch Objekte zu navigieren und niedrige Hindernisse mühelos zu überwinden, teilweise dank seiner großen Seitenräder, die es ihm ermöglichen, bei Bedarf zu „klettern“. Auch die Anti-Fall-Technologie hat gut funktioniert: Wir haben sie am oberen Ende einer Treppe gereinigt und immer wieder an der Kante gezogen.

Der D10 Plus hat einen Abstandssensor auf der Vorderseite. Es gibt keine seitlichen Sensoren oder gar einen zusätzlichen 3D-Sensor. Der Roboter misst mit dem Laserturm den Abstand zu …

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *