Dürre in Italien: Verona und Pisa schränken den Wasserverbrauch stark ein

Aktualisiert am 03.07.2022 um 16:25 Uhr

  • Behörden in Norditalien kämpfen mit weitreichenden Maßnahmen gegen die Wasserknappheit.
  • In Verona und Pisa muss man sich einschränken.
  • Wasser darf tagsüber nur zum Trinken, Waschen und Reinigen verwendet werden.

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Aufgrund der Eskalation der Dürrekrise in Italien hat Verona die Nutzung von Trinkwasser stark eingeschränkt. Bis zum 31. August kann es nur tagsüber für Lebensmittel, Körperpflege und Haushaltsreinigung verwendet werden.

Von 6 bis 21 Uhr ist es verboten, Gärten und Sportplätze zu bewässern, Autos zu waschen und Schwimmbäder zu füllen, wie der neue Bürgermeister Damiano Tommasi in einer Verordnung am Wochenende beschloss. Bei Nichtbeachtung drohen Bußgelder bis zu 500 Euro.

Abends, also von 21 Uhr bis 6 Uhr, sind Aktivitäten erlaubt, aber der Stadtrat bittet seine Bürger, davon abzusehen. Eine ähnliche Anordnung unterzeichnete auch Bürgermeister Michele Conti in Pisa: Trinkwasser darf ab dem 11. Juli nur noch in den bei Touristen beliebten Wohnhäusern der toskanischen Stadt verwendet werden.

So trocken war es seit Jahrzehnten nicht mehr

Italien leidet unter der schwersten Dürre seit Jahrzehnten, viele Flüsse wie der Po haben die niedrigsten Wasserstände seit über 70 Jahren. In mehreren Gemeinden, vor allem im Norden, muss seit Wochen Wasser gespart werden, vielerorts werden Tankwagen zum Befüllen der Wassertanks eingesetzt. Städte wie Mailand haben bereits große Brunnen abgestellt.

Ein halbes Dutzend Regionen haben die Regierung von Rom bereits aufgefordert, den Ausnahmezustand auszurufen, um weitere Hilfs- und Zivilschutzeinsätze zu ermöglichen. Ministerpräsident Mario Draghi kündigte an, ab Montag könnten die richtigen Schritte unternommen werden. (zentrale / dpa)

Aktualisiert am 29.06.2022 um 14:56 Uhr

Hohe Temperaturen und Dürre machen den Menschen in Rom und anderen Regionen des Landes zu schaffen. Die Temperaturen liegen bei etwa 40 Grad. Vor allem der Norden des Landes leidet unter der Dürre.

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