Mehr Stress, früher aufstehen, weniger Pausen
Dieses Home-Office-Studio ist unglaublich
Ist das Home Office nicht so toll für Mitarbeiter? Eine aktuelle Studie zeigt die Nachteile der neuen Arbeitswelt auf.
Veröffentlichung: 06:25 Uhr
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Aktualisiert: 16:56 Uhr
Viele Studien zum Thema Home Office fallen positiv aus und stellen gute Noten für die Arbeit in den eigenen vier Wänden aus. Doch eine neue Umfrage überrascht. Laut der aktuellen Studie erhöht das Arbeiten im Homeoffice häufig den beruflichen Stress. So leisteten beispielsweise 28 Prozent der Mitarbeiter, die von zu Hause aus arbeiteten, häufig unbezahlte Überstunden.
Das ergab eine Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), über die die “Süddeutsche Zeitung” (“SZ”) in ihrer Montagsausgabe berichtete. Die Vorgesetzten erwarten zudem, dass jede dritte Person im Homeoffice auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten erreichbar ist, zum Beispiel auf dem Handy.
Erfahren Sie mehr über das Arbeiten von zu Hause aus
Sowohl unbezahlte Überstunden als auch die Erwartung, außerhalb der eigentlichen Arbeitszeit verfügbar zu sein, seien bei Homeoffice-Beschäftigten doppelt so häufig wie bei denen, die überwiegend oder immer im Unternehmen arbeiten, zitiert er die „SZ“-Umfrage.
Fast jede Sekunde verkürzt die Pausen
Deshalb arbeiten Homeoffice-Mitarbeiter viel häufiger abends bis 23 Uhr und fangen früh wieder an. Zudem verkürzen laut Studie 46 Prozent von ihnen die Pause oder lassen sie ganz aus. 47 % derjenigen, die von zu Hause aus arbeiten, geben an, dass sie in ihrer Freizeit oft nicht richtig abschalten können. All diese Werte liegen den Angaben zufolge deutlich über denen von Mitarbeitern, die überwiegend oder immer im Unternehmen arbeiten.
„Das Aufbrechen der Arbeitsgrenzen setzt die Gesundheit unter Druck“, warnte DGB-Chefin Yasmin Fahimi die SZ. (SDA)