Erneuter Hackerangriff auf die Kärntner Landesverwaltung – Seite nach unten

Offenbar haben Cyberkriminelle erneut die Systeme der Kärntner Landesverwaltung angegriffen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 42.000 Anfragen an staatliche Server registriert.

Ziel des Angriffs war offenbar, die Server des Landes Kärnten mit einer Flut von Anfragen zu überlasten. „Hacker haben versucht, das System mit Überlastungsangriffen lahmzulegen“, sagte Gerd Kurath, Sprecher des staatlichen Nachrichtendienstes, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz.


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Staatliche Verwaltungssysteme unterstützten zunächst die sogenannten DDoS-Angriffe, teilte die Landespressestelle mit. Allerdings war die Seite am Mittwoch kurz nach 14 Uhr nicht erreichbar. „BlackCat“-Cyberkriminelle wurden erneut zur Rechenschaft gezogen.


Die Systeme werden nächste Woche wieder in Betrieb genommen


Das Land Kärnten will seine Systeme kommende Woche wieder behutsam an den Start bringen. „An diesen Terminen werden auch Grundversorgungszahlungen verrechnet“, sagte Kurath gegenüber Kurier. Spätestens ab dem 20. Juni sollen staatliche Lehrkräfte wieder auf das Notensystem zugreifen und ihren Schülern endlich Zeugnisse ausstellen können.


Für Bürgerinnen und Bürger, die befürchten, beim jüngsten Hackerangriff von Datendiebstahl betroffen zu sein, hat das Land Kärnten eine Hotline eingerichtet, die ab Donnerstag unter 050 536 53003 erreichbar ist.

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