EU-Sanktionspaket – ein wichtiger Schritt, um Russland hart zu treffen

Stellungnahme EU-Sanktionspaket

Ein wichtiger Schritt, um Russland hart zu treffen

Stand: 13:52 | Lesezeit: 2 Minuten

EU-Staaten einigen sich auf Kompromiss beim Ölembargo

Die EU-Staaten haben sich beim geplanten Ölembargo gegen Russland auf einen Kompromiss geeinigt. Auf Drängen Ungarns sollen vorerst nur die Lieferungen von russischem Öl auf dem Seeweg gestoppt werden. Bundeskanzler Scholz sieht den Deal mit der EU als Erfolg an.

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Bislang wirken die EU-Sanktionen gegen Russland eher lasch. Aber das sechste Paket hat Stärke. Russlands Kriegskosten müssen erhöht werden: menschliche, materielle und wirtschaftliche. Dazu leistet die EU nun einen wesentlichen Beitrag.

Wer sich als Deutscher über das Zögern Ungarns ärgert, russische Ölimporte nicht ganz aufzugeben, sollte an die deutsche Abhängigkeit von russischem Erdgas oder die französische Abhängigkeit von russischen Brennstäben für seine Kernkraftwerke denken. Sanktionen sind nur dann nachhaltig wirksam, wenn sie zwei Aufgaben erfüllen: Sie müssen das Zielland treffen und sie können der Volkswirtschaft nur in dem Maße schaden, dass sie ihre Wirtschaftskraft nicht verliert.

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Seine Stärke wird noch immer gebraucht: Einerseits, um die Unterstützung der eigenen Bevölkerung zu erhalten, andererseits, um weiterhin Milliardenhilfe für ein Land zu leisten, das wie die Ukraine darauf angewiesen ist.

Die Geschichte der meisten Sanktionen zeigt, dass man auf dem Weg von der Ankündigung bis zur Umsetzung die Verwandlung eines Elefanten in eine Maus erlebt. Wird es wieder so sein? Der Elefant war vielleicht kein Elefant, aber Sie sollten auch vor einem schwarzen Nashorn davonlaufen.

Russlands Kosten müssen erhöht werden

Mit ihrem sechsten Sanktionspaket gegen Russland hat die Europäische Union dafür gesorgt, dass mindestens 60 Prozent aller russischen Ölimporte nach Europa einbrechen. EU-Ratspräsident Charles Michel spricht von 75 Prozent, hat sich aber offenbar an die Freizeit von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) gewöhnt. 60 Prozent sind auch in Ordnung. Diese Einnahmen werden in Moskau schmerzlich vermisst. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Krieges gegen Wladimir Putin.

Russland hat derzeit militärische Erfolge in der Ostukraine. Die ersten strategischen Fehler des Kremls beim Einmarsch in die Ukraine seit dem 24. Februar wurden korrigiert. Russland macht jetzt erhebliche Gebietsgewinne.

Quelle: WELT Infografik

Aber die Strategie der Guerilla-Herrschaft gilt nach wie vor: Kiew muss nicht unbedingt militärisch gewinnen, sondern „nur“ durchhalten, ab und zu hart zuschlagen und warten, bis Russlands Kolonialmacht irgendwann reicht. .

Russlands Kriegskosten müssen erhöht werden: menschliche, materielle und wirtschaftliche. Auch für Letzteres ist die EU zuständig. Ihr neues (sechstes) Sanktionspaket hilft, Moskau finanziell zu treffen.

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