Rund ein Viertel (24 %) der Unternehmen befürchten zudem Lieferengpässe im Energiesektor, insbesondere in den Wintermonaten. Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil der Unternehmen in den Branchen Soziales, Wissenschaft, Bildung, Kultur (46 %) und Verkehr, Verkehr, Energie (36 %). Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen (76 %) hingegen sieht beim Thema Energie eher keine Gefährdung der Versorgungssicherheit.
Das Worst-Case-Szenario wäre laut Khinast ein Blackout: „Aber auch kurzfristige Lieferengpässe können für Unternehmen zu einem echten Problem werden, etwa weil Kühlketten unterbrochen werden oder die Produktion zumindest vorübergehend stoppt.“
Mehr als drei von fünf Unternehmen (63 %) setzen derzeit Energiesparmaßnahmen um, weitere elf Prozent planen dies in den nächsten sechs Monaten. Die Mehrheit (52 %) hat auch bereits mögliche Energieeinsparungen identifiziert, und 14 % der Unternehmen haben sie für die nächsten sechs Monate auf die Agenda gesetzt. Mehr als ein Drittel (37 %) der befragten Unternehmen investieren in den Ausbau der eigenen Stromerzeugung und fast ein Drittel der Unternehmen plant bereits eigene Erzeugungskapazitäten (32 %).
„Eigenerzeugungsmöglichkeiten wie die Photovoltaik werden für Unternehmen in Zukunft immer wichtiger, auch weil der Strombedarf in den Industrieländern stetig steigt. Unternehmen, die ihre eigene Energie erzeugen, können damit bis zu einem Drittel ihres Energiebedarfs decken.“ “, sagt Chinast.