Die FDP-Frau blickt auf den SVP-Sitz
Petra Gössi will in den Ständerat eintreten
Die ehemalige FDP-Präsidentin Petra Gössi will in den Ständerat einziehen. Das teilte die Schwyzer FDP mit. Deshalb weist Gössi auf den Rücktrittssitz Alex Kuprecht (SVP) hin.
Gepostet: 13:30 Uhr
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Aktualisiert: 14:53 Uhr
Gössi hat sich zusammen mit der Kantonsleitung entschieden, im Herbst 2023 für das «Stöckli» zu kandidieren, heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag. Gössi, 46, ist seit 2011 Nationalrat. Um diesen Sitz nicht zu gefährden, strebt Gössi neben seiner Ständeratskandidatur auch eine Nationalratskandidatur an.
Von 2016 bis 2021 war Gössi Präsidentin der FDP Schweiz. Mit ihrem Profil als liberale und zukunftsorientierte Politikerin, der Bekanntheit, die sie sich als FDP-Präsidentin erworben habe, und ihrem hervorragenden Netzwerk in Bern habe sie beste Chancen auf einen Sitz im FDP-Ständerat, sagte sie der FDP der Kanton Schwyz. .
Gössis Rücktritt als FDP-Vorsitzender kam überraschend im Juni 2021, einen Tag nach dem Nein zum CO2-Gesetz. Im Wahlkampf hatte er sich für das Maßnahmenpaket zum Klimaschutz eingesetzt. Innerhalb der Party hat er es falsch gerieben.
Sie wolle sich wieder mehr ihrer beruflichen Laufbahn als Anwältin widmen, begründete sie diesen Schritt in einer Videobotschaft an den Kurznachrichtendienst Twitter. Wenn man fünf Jahre so einen „Abnutzungsjob“ gemacht hat, muss man sich irgendwann entscheiden. „Jetzt habe ich auch private Pläne“, sagte er.
Gössi strebt den Sitz von Alex Kuprechts Staatsrat (SVP/SZ) an, der bei den nächsten Wahlen zurücktritt. Die SVP will ihren Sitz mit dem Titular-Nationalrat der Schwyzer SVP, Pirmin Schwander, verteidigen, den die SVP Lachen Mitte Mai ernannt hat.
Der zweite Schwyzer Vertreter ist Othmar Reichmuth (Mitte). Im Herbst 2019 bekleidete er einen der beiden Sitze im UDC-Staatsrat des Kantons Schwyz und löste den zurückgetretenen Peter Föhn ab. (SDA)