„5020 Festival“ stehe für 50 Veranstaltungen an 20 Orten, sagte er am Montag bei der Medienpräsentation. Der Wunsch nach Freiheit und Kulturangebot muss groß gewesen sein, denn unabhängig voneinander haben verschiedene Initiativen Ideen für das Jugendkulturangebot im Sommer entwickelt.
Kulturreferent-Stellvertreter bei Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) bündelte die Vorschläge in einem gemeinsamen Workshop, aus dem Anfang des Jahres der Verein Fifty-Twenty (Verein zur Förderung der Salzburger Jugendkultur) hervorging. Und das erste Festival im Juli hat er im Handumdrehen ins Leben gerufen. „Dieses Angebot zielt einerseits darauf ab, Nutzungskonflikte zu vermeiden und andererseits neue Entfaltungsräume zu eröffnen. Wir standen auch mit vielen sozialen und Jugendeinrichtungen in Kontakt“, sagte Mitgründer Dominik Schönauer.
Re: Unite Eröffnungsparade
Vielfalt drückt sich in Konzerten, Outdoor-Musik, einem mobilen DJ in den Kiezen, Literatur, Kunstausstellungen, Tanzshows, Graffiti-Vitrinen, Tontechnikkursen für Mädchen oder einem Filmfestival aus. Und besonders auffällig und sichtbar wird das Festival am Tag nach der Eröffnung, also am 2. Juli, mit der „Re: Unite-Parade“, die von 14 bis 13 Uhr dauert und vom Stadtteil Liefering zum Mirabellplatz in die Innenstadt zieht . wird. „Die Brüche, die Corona durch unsere Gesellschaft gezogen hat, sind tief. Wir sind weit weg. Die Re: Unite Parade will ihren Teil dazu beitragen, uns wieder zu vereinen, uns wieder näher zu bringen. Unsere Antwort ist ein gemeinsamer Tanz. für die Stadt.“ , heißt es auf der Website des Festivals.
Der Stadtrat steuert 80.000 Euro bei
Die 20 Spaces sollen eine bunte Mischung aus etablierten Kulturinstitutionen und Orten des öffentlichen Raums sein, wie ARGEkultur, Jazzit, Rockhouse, Stadtwerk in Lehen oder Literaturhaus, aber auch der Skaterpark Cage, das Salzachufer oder das Waldbad Anif. Veranstaltungsort, das Herzstück der Veranstaltung, ist eine stillgelegte Kerzenfabrik im Stadtteil Schallmoos. Gefördert wird das „Festival 5020“ von der Stadt Salzburg mit 80.000 Euro und Sponsoren.