Gepostet am 3. Juli 2022, 17:33 Uhr
Kurz nach dem Start des Großen Preises von Großbritannien ereignet sich ein schwerer Unfall. Wie durch ein Wunder überlebte Guanyu Zhou den Unfall ohne ernsthafte Verletzungen.
Hier fliegt Zhou mit seinem Auto fast auf die Tribüne.
Schockmoment kurz nach dem Start des Rennens in Silverstone. Nach einer Kollision mit Mercedes-Fahrer George Russell überschlug sich Guanyu Zhou mit seinem Alfa-Sauber und krachte vor Zuschauern fast in die Reifenstapel (siehe Video oben). Dann wurde das Rennen sofort abgebrochen. Nach ein paar Minuten der Qual folgt endlich das große Aufatmen. Wie durch ein Wunder überstand der 23-Jährige den sehr schweren Unfall ohne schwere Verletzungen.
„Er spricht und scheint keine äußeren Verletzungen zu haben“, sagte Alfa-Teamchef Beat Zehnder gegenüber Sky TV. Zhou wurde auf einer Trage ins Streckenkrankenhaus gebracht. In den heftigen Unfall waren mehrere Autos verwickelt. Der Franzose Pierre Gasly hatte Russells Mercedes im Alpha Tauri bei einem Überholversuch berührt. Der Silberpfeil-Fahrer stieß dann mit Zhous Auto zusammen, das sich drehte und von der Strecke abkam.
“Ich bin ok”
Am frühen Sonntagabend lässt Zhou die Fans in den sozialen Medien aufatmen. „Mir geht es gut“, schreibt der Chinese zu einem Foto, das er vermutlich im Ärztehaus gemacht hat. “Halo hat mich heute gerettet.” Der „Halo“ wurde 2018 in der Formel 1 eingeführt und soll den Fahrer in der Kabine bei einem schweren Unfall vor Verschwendung schützen. Zhous Unfall ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie wichtig der Heiligenschein sein kann.
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Guanyu Zhou dreht sich um.
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Rutsche die Rennstrecke verkehrt herum hinunter.
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Neben Russell musste auch Alexander Albon seinen beschädigten Williams nach dem Crash in Silverstone am Streckenrand abstellen. Der Thailänder sei “zur vorsorglichen Untersuchung” per Helikopter ins Coventry Hospital geflogen worden, teilte der Rennstall am Sonntag mit. Zuvor hatte der Weltverband Fia mitgeteilt, Albon sei bei Bewusstsein und habe keine schweren Verletzungen erlitten.
Hier sehen Sie den Unfall aus einer anderen Perspektive.
SRF
(Recht / dpa)