Die vom Staat mit 450 Millionen Euro an Steuergeldern „gerettete“ Airline streicht trotz staatlicher Hilfen Stellen und kurbelt nun die Luftfahrt wegen angeblichen Personalmangels um
Wien (OTS) – „Austrian Airlines hat von der Regierung ein Rettungspaket in Höhe von 450 Millionen Euro an Steuergeldern erhalten, aber trotzdem Personal in befristete Jobs geschickt oder sie gefeuert und sie richten jetzt fast das Chaos im Luftverkehr auf der ganzen Welt an“, sagte FPÖ-Verkehrssprecher NAbg . Christian Hafenecker, MA, heftige Kritik, nachdem fast hundert AUA-Flüge am Wochenende und weitere 19 heute wegen angeblichen Personalmangels wegen Corona-Fällen gestrichen wurden.
Die AUA war einer der größten Nutznießer der Kronenhilfepolitik der Bundesregierung „um jeden Preis“. Nun sollen alle Möglichkeiten geprüft werden, das Geld von der Firma zurückzufordern.
„Während AUA-Manager trotz staatlicher Hilfe Millionenprämien zahlen wollten und diese erst nach öffentlicher Kritik zurückerhielten, wurden Stellen abgebaut. Die aktuelle Situation zeigt also einerseits deutlich, dass die Bundesregierung mit ihrem AUA-Rettungsschirm – dessen Vertrag, übrigens noch nicht veröffentlicht wurde – auf Kosten der Steuerzahler eine Riesen-Bauchdeckenstraffung vorgenommen hat und andererseits, dass dies von der Leitung der AUA hinter dem Rücken von Mitarbeitern und Fahrgästen massenhaft ausgenutzt wurde, daher muss die Regierung unverzüglich alle möglichen Optionen prüfen, ob das an diese Firma gezahlte Geld zurückerstattet werden kann!“, forderte Hafenecker.
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