FPÖ – Nepp: Ludwig ignoriert Forderungen der eigenen Parteikollegen


Der Bürgermeister muss endlich den Weg seiner Bundespartei gehen und für eine echte Entlastung in Wien sorgen

Wien (OTS) – Während die Bundes-SPÖ, also Jörg Leichtfried und Jan Krainer, zunehmend fordern, dass die Energiekonzerne die Milliardengewinne kürzen und damit die Entlastung der Bürger finanzieren, ignoriert SPÖ-Bürgermeister Ludwig diese Forderungen komplett. „Für Ludwig wäre es ein Leichtes, den Gewinn von Wien Energie in Höhe von mindestens 912 Millionen Euro abzuziehen und den Wienerinnen und Wienern zur Verfügung zu stellen. Rechnet man den Gewinn der Wiener Stadtwerke hinzu, der immer noch 250 Millionen Euro beträgt, könnten jedem Wiener 600 Euro ausgezahlt werden.“ In Zeiten massiver Kostensteigerungen wäre das eine echte Erleichterung“, sagte der Wiener FPÖ-Chef, Stadtrat Dominik Nepp. „Die Stadt Wien hat ein Vermögen, das sie mit dem Geld der Wiener gemacht hat Dieses Geld jetzt zurückgeben und es nicht auf der hohen Seite für in ferner Zukunft völlig unrealisierte Klimainvestitionen liegen lassen, aber erst Ludwigs Ankündigung, dass er dieses Jahr die Wasser-, Abfall- und Abwassergebühren erhöhen und die Bewertung nicht aussetzen wolle, zeigt, welcher Art Ahnung hat, was er ist”, sagte Nepp wütend.

Abschließend appellierte der Liberale noch einmal an Ludwigs Vernunft, die geplante Erhöhung der Fernwärmekosten um 92 Prozent zu stoppen. „Wenn das so gemacht wird, werden tausende Wienerinnen und Wiener in die Armut gedrängt. Dafür ist allein der Bürgermeister verantwortlich“, ist sich Nepp sicher.

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