“Es ist nicht das, was ich wollte”
Der Präsident von Real Pérez bezahlt zum ersten Mal die Rechnungen mit Mbappé
Kylian Mbappé (23) bleibt bei Paris Saint-Germain, Real Madrid schaut in die Röhre. Florentino Pérez (75) spricht erstmals von der gebrochenen Vereinbarung und kritisiert den Franzosen.
Gepostet: 21:10 Uhr
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Aktualisiert: 21:11 Uhr
Vieles deutete in den vergangenen Monaten auf einen Wechsel von Kylian Mbappé (23) zu Real Madrid hin. Nach der Wende bleibt der Franzose bei Paris Saint-Germain. Florentino Pérez (75), Präsident des Königshauses, versteht das nicht.
“Es war immer sein Traum, für Real Madrid zu spielen (…), er hat es immer wieder gesagt und 15 Tage zuvor (vor seiner Verlängerung bei PSG, Anm. d. Red.) hat sich die Situation geändert”, sagt der Spanier in der Fernsehsendung El Chiringuito “. “.
Grund für den Meinungswechsel sei sowohl “politischer als auch wirtschaftlicher Druck”: “Es ist nicht einfach, wenn der französische Präsident und der Bürgermeister von Paris dich anrufen und dich bitten, nicht zu gehen.”
“Es ist nicht der Mbappé, den ich haben wollte”
Aber auch die Persönlichkeit des Superstars habe sich deutlich verändert, sagt Perez. Im März ließ Mbappé ein Fotoshooting mit einem neuen Sponsor der französischen Nationalmannschaft aus, weil „sein Foto nicht mit bestimmten Partnern in Verbindung gebracht werden sollte“.
Eine Aktion, die Pérez verärgert fand: „Wir haben uns gesagt: ‚Das ist nicht der Mbappé, den ich erreichen wollte‘“. Er war überrascht, denn Fußball sei ein Mannschaftssport, bei dem “niemand anders sein kann”.
Genau so scheint Mbappé zu sein: “Du bietest ihm neue Dinge an, du setzt ihn unter Druck und er ist ein neuer Fußballer.” Die von PSG verfolgte Politik wäre bei Real Madrid niemals möglich, sagt der 75-Jährige: „Bei Real Madrid gibt es keinen Spieler, der größer ist als der Verein.“ Royals haben Werte und Prinzipien, die für einen einzelnen Spieler nicht einfach über Bord geworfen werden.
“Mir wäre lieber, er bleibt bei PSG”
Bereits im Sommer 2021 versuchten sie, Mbappé zu distanzieren. Ein Vorvertrag war nicht möglich, da Real den Klub um Kontaktaufnahme mit dem Spieler hätte bitten müssen. Perez lässt offen, ob Real in drei Jahren einen erneuten Versuch wagt.
Perez’ Fazit zum Scheitern des Mbappé-Abkommens ist eindeutig: “Das ist nicht der Mbappé, der kommen sollte. Wenn ja, würde ich lieber bei PSG bleiben. Dieser Mbappé ist nicht mein Mbappé.” (die)
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