Stand: 24.06.2022 18:53
Auf Sonne und Sommerhitze sollten die Menschen in Niedersachsen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein am Wochenende verzichten.
„Der Norden ist weit entfernt von gutem Hochdruckwetter“, sagte der Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Andreas Tschapek, gegenüber dem NDR in Niedersachsen. Stattdessen strömt aus dem Süden warme und feuchte Luft, “um uns mit Schauern und Stürmen zu erfreuen”. Der Schwerpunkt liegt am Freitag in Niedersachsen. Lokale Gewitter mit Hagel und Starkregen fallen nachts mit Niederschlagsmengen von bis zu 25 Litern pro Quadratmeter. Lokal könnten die Niederschläge mit 30 bis 35 Litern pro Quadratmeter auch Sturmhöhen erreichen.
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Im Nordosten nur gegen Freitagabend Regen und Sturm
Am Freitagabend breiten sich laut Meteorologe DWD Schauer und Stürme aus dem Süden und Südwesten auf Hamburg und Schleswig-Holstein aus. Die Sturmgefahr ist dort gering. Die Schauer Brandenburgs und Niedersachsens sollen auch Mecklenburg-Vorpommern erreichen. Dann ist die Luft verrückt und warm und es kann gelegentlich zu Stürmen oder Regen kommen.
Der Samstag ist instabil
Auch Tschapek kann die Sonne am Wochenende kaum erwarten. Es bleibt instabil mit kurzen, intensiven vereinzelten Schauern und lokal starken Stürmen. Das Schlechtwetterrisiko ist am Samstag deutlich geringer als am Freitag. Das Hauptaugenmerk liegt am Samstag im Emsland und in Mecklenburg-Vorpommern mit Sturm und Regen.
Am Sonntag steigt die Schlechtwettergefahr erneut
Prognosen zufolge wird das Wetter am Sonntag im Norden ähnlich sein. Oft beginnt der Tag hell, manchmal bewölkt und zunächst meist trocken. Ab Mittag kommt es zu lokalen Schauern und vereinzelten Gewittern. Örtlich kommt es zu heftigen Regenfällen oder Hagel und es kann zu Sturmböen kommen. In allen nördlichen Ländern besteht ein lokales Schlechtwetterrisiko.
Die neue Woche beginnt wie die alte endet
Wer jetzt das alltäglich schlechte Wetter zum Wochenende beklagt, kann sich damit trösten, dass es Anfang nächster Woche instabil bleiben wird. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg sind im Laufe des Tages bereits teils heftige Schauer und Unwetter vorhergesagt. In Mecklenburg-Vorpommern soll es länger trocken bleiben, nur am Montagnachmittag und -abend soll es örtlich Schauer und Gewitter geben. „Von einem stabilen Hochdruck sind wir Mitte nächster Woche noch weit entfernt“, resümiert Tschapek. Für das Wochenende vom 2. und 3. Juli gibt es etwas Hoffnung. Dann wird es vielleicht wieder Sommer. Allerdings seien Prognosen dafür noch zu ungenau und ähneln „einem Blick in die Glaskugel“, so der Meteorologe.
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Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 24.06.2022 | 18:00 Uhr