Hakan Yakin trainiert weiterhin in der Türkei

Der FC Schaffhausen atmet auf

Hakan Yakin lässt sich in der Türkei zum Trainer ausbilden

Lange Zeit war nicht klar, ob Hakan Yakin Cheftrainer des FC Schaffhausen werden könnte. Nun wurde eine Lösung gefunden: Yakin setzt seine Trainerausbildung in der Türkei fort.

Veröffentlichung: 15:31 Uhr

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Aktualisiert: 16:06 Uhr

Nach dem Abgang von Martin Andermatt will der FC Schaffhausen Hakan Yakin zum Co-Cheftrainer befördern. Die Frage ist: Kannst du das auch? Hintergrund: Der jüngere Bruder von Nationaltrainer Murat Yakin besitzt noch nicht die notwendige Uefa-Pro-Lizenz für den Profifußball. Der erste Versuch wurde abgelehnt und der nächste Kurs in der Schweiz wird erst 2023 beginnen.

Jetzt kommt Licht ins Dunkel: Wie FCS-Präsident Roland Klein auf der Vereinswebsite schreibt und wie der Blick bekannt gab, wird Hakan Yakin den Uefa-Pro-Lizenzlehrgang in der Türkei beginnen. Und das bereits in diesem Sommer. So soll Yakin dank Ausnahmegenehmigung Cheftrainer des Challenge-League-Klubs werden. Wer in einem Studiengang eingeschrieben ist, erhält laut Reglement eine Ausnahmegenehmigung. Dieser muss nicht in der Schweiz sein, Anmeldungen werden auch in einem der anderen 54 Uefa-Mitgliedsländer akzeptiert.

Klein schreibt weiter, dass es bei der Bewilligung durch die Swiss Football League und den Schweizerischen Fussballverband zu Verzögerungen kommen könne. Auf Blick-Anfrage sagt der FCS-Präsident: «Kein Grund zur Sorge. Wir hoffen, dass Hakan Yakin zum Saisonstart unser Cheftrainer sein wird.» Für Schaffhausen, das in der vergangenen Saison gegen Luzern den Aufstieg ins Barrage nur knapp verpasste, beginnt die neue Spielzeit am 15. Juli gegen Thun.

Erfahren Sie mehr über die Trainerausbildung

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