Wo gab es während der Corona-Pandemie und in den letzten zehn Jahren die größten Preissteigerungen für Eigentumswohnungen? Und wo haben die Wohnungen mehr an Wert verloren? Die NZZ nennt die wichtigsten und gescheiterten Gemeinden der Schweiz.
Blick auf das Dorf Flims mit evangelischer Kirche und frisch gemähten Wiesen, aufgenommen am Freitag, 7. August 2015.
Gian Ehrenzeller / Keystone
Mitte Juni erhöhte die Schweizerische Nationalbank ihren Leitzins von minus 0,75 auf minus 0,25 Prozent. Steigende Leitzinsen führen oft früher oder später zu fallenden Immobilienpreisen. Der Grund: Die ebenfalls steigenden Hypothekarzinsen verteuern den Immobilienkauf. Diese Entwicklung limitiert generell die Nachfrage nach Immobilien. Die Verschärfung des Leitzinses auf Einlagen von Geschäftsbanken durch die SNB dürfte jedoch in wenigen Monaten nicht auf dem Schweizer Immobilienmarkt spürbar sein. Gemäss Immobilienberatung IAZI AG in Zürich “wird die Nachfrage nach Wohneigentum trotz höherer Zinsen vorerst robust bleiben.” Die am Markt gezahlten Preise für Wohneigentum sind im zweiten Quartal 2022 leicht um 0,7 Prozent gestiegen. Dies belegt der sogenannte „SWAZ IAZI private Immobilienpreisindex“. Zu dieser Preisentwicklung trugen Einfamilienhäuser (+ 0,6 %) und Eigentumswohnungen (+ 0,8 %) bei. Über die vergangenen 12 Monate betrachtet liegt das Wachstum der Transaktionspreise für Wohnimmobilien mit 5,2 Prozent immer noch über dem langjährigen Durchschnitt.