“Kaltwasser statt Warmwasser!” Minister mit Sparaufruf

Neue Regierungstipps zum Energiesparen: Zum Händewaschen oder Zähneputzen reicht oft kaltes Wasser, berichtet das Ministerium Gewessler.

Egal ob „Duschen statt Baden“, „Türen und Fenster abdichten“, „Heizkörper lüften und Möbel reinigen“ oder „Kühlschränke aufheizen“ – das Verteidigungsministerium hat bereits einige nützliche Tipps und Hinweise gegeben Tricks, wie man Energiekosten senkt und trotzdem viel Geld spart.

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Obwohl Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne) immer wieder betont, dass die Gasversorgung in Österreich weiterhin gewährleistet und die Speicher bereits gut gefüllt sind, veröffentlicht ihr Ministerium weiterhin fleißig Vorschläge, um den Verbrauch von Energie und Strom möglichst effizient zu senken.

“Grifffalten, großer Unterschied”

„Schon kleine Schritte im Alltag können Großes bewirken und gleichzeitig Kosten sparen“, heißt es in einem Facebook-Post des Klimaschutzministeriums. Auf dem Social-Media-Kanal des Ministeriums für Gewessler gibt es mittlerweile sechs Tipps – der letzte ging erst Anfang August online und betrifft die Küche.

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„Wer mit Deckel kocht, verbraucht bis zu 40 Prozent weniger Energie. Ein kleiner, aber effizienter Beitrag, um in der aktuellen Situation gemeinsam Energie zu sparen: Danke!“, schreibt das Ministerium in dem Artikel. Außerdem sei es eine gute Idee, „auf einen festen Sitz des Topfes auf dem Herd zu achten und den Deckel zu verwenden. So kommt man schneller auf die gewünschte Temperatur und es entweicht weniger Hitze.“

“Wie albern ist das”

Gut gemeinter Ratschlag, der im Internet manchmal Wellen schlägt. „Behandeln Sie uns bitte nicht wie Idioten! Wie hätten wir bisher ohne Sie leben können!“, „Danke an das Klimaschutzministerium, ohne Ihren wertvollen Rat würde ganz Österreich vor die Hunde gehen“ oder „Wir sollten sparen ” . Energie, aber wir müssen Elektroautos kaufen, was ist das für ein Unsinn”, heißt es in den Kommentaren.

Doch damit nicht genug, das Klimaschutzministerium hat auf seiner Website noch weitere nützliche Tipps zum Sparen vorgestellt. Unter der Überschrift „Sorgsamer Umgang mit Warmwasser lohnt sich“ widmet sich das Ministerium ganz konkret dem Thema Wassersparen: „Ob in der Küche oder im Bad: Es lohnt sich, sorgsam mit unserem Warmwasserverbrauch umzugehen Energie sparen und damit Kosten sparen. Schon mit kleinen Verhaltensänderungen und einfachen technischen Lösungen lässt sich viel Warmwasser einsparen.“

“Kaltes Wasser beim Zähneputzen”

In dem Artikel stellt das Ministerium insgesamt vier Tipps zum Sparen vor, etwa „Weniger duschen und auf das ein oder andere Bad verzichten“, „Einen energiesparenden Duschkopf oder Durchflussbegrenzer verwenden“ oder „Beim Abwasch die Stoppeln setzen“. “. Vor allem der Punkt „Kaltes statt warmes Wasser verwenden“ steckt voller hilfreicher Anregungen, die manche vielleicht nicht beim ersten Mal gehört haben.

Kaltes Wasser ist laut Ministerium für folgende Tätigkeiten „manchmal“ völlig ausreichend:

➤ Beim Händewaschen

➤ Wenn Sie ein Glas Wasser möchten

➤ Beim Zähneputzen

➤Beim Waschen von Lebensmitteln

➤ Gerade im Sommer reicht oft kaltes Wasser

➤ Eine gut sortierte Spülmaschine (falls vorhanden) spart auch viel heißes Wasser im Vergleich zum Spülen in der Spüle.

Und: „Denken Sie also immer wieder daran: Heißes Wasser nur aufdrehen, wenn wir es wirklich brauchen! Was die Öffentlichkeit von diesen Spartipps hält, lässt sich leider nicht ermitteln, da es auf der Website des Ministeriums keine Kommentarfunktion gibt. Aber wenn man sich die Kommentare unter den Tipps auf Facebook ansieht, dürfte sich die Begeisterung der Netzbürger in Grenzen halten.

Konto durchsuchen zum Zeitpunkt 03.08.2022, 10:59 | Veranstaltung: 03.08.2022, 11:35

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