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von Roger Saha
KLM schränkt den Verkauf von Tickets ein und macht sie für Normalsterbliche absichtlich unerschwinglich! Die Maßnahme für Flüge vom Flughafen Schiphol (AMS) gilt zunächst bis Sonntag. Grund: Erwarten Sie Wahnsinn bei der Sicherheitskontrolle. Passagiere stehen bis zu dreieinhalb Stunden (!) an, bevor sie die Sicherheitskontrolle passieren können. Weil ich nicht mehr so viele Leute wollte, zieht jetzt ausgerechnet eine Airline die Fäden.
Auch in Köln sollten Passagiere mehrere Stunden vor Abflug eintreffen, um ein Flugzeug zu erreichen
Wahnsinn am Flughafen Köln/Bonn. Aus allen Himmelsrichtungen reihen sich Passagiere an der Sicherheitskontrolle an. Viele Menschen verlieren ihren Flug.
© privat
Warteschlangen in Amsterdam gehen manchmal auf die Straße. „KLM verlangsamt den Ticketverkauf für Flüge einschließlich Sonntag, weil Schiphol seine Sicherheitskontrollprobleme nicht lösen kann“, sagte KLM-Sprecher Gerrie Brand am Donnerstag. NOS berichtet, dass die noch im Verkauf befindlichen Tickets besonders teuer sind. Ein RTL-Muster bestätigt: Wer am Freitag (27. Mai) von Amsterdam nach Berlin fliegen will, muss mindestens 717 Euro (einfacher Flug in der Economy Class) bezahlen. Offensichtlich möchte KLM diejenigen, die Last-Minute-Reservierungen vornehmen, im wahrsten Sinne des Wortes um jeden Preis davon abhalten.
Das Sicherheitschaos in Amsterdam: So scheint es seit Tagen am Flughafen Köln/Bonn zu sein. RTL berichtete ausführlich: „Horror, das ist doch der Hammer!“ Das sagte ein Passagier am Flughafen der Metropole am Montag gegenüber RTL. Der Mann will aus Köln fliegen, aber Terminal 1 ist schon voll! Passagiere werden gebeten, sich bis 2,5 Stunden (!) vor Abflug an der Sicherheitskontrolle anzustellen. Darüber hinaus gibt es eine vorherige Check-in-Zeit. Das Problem in Amsterdam wie Köln: zu wenige Mitarbeiter in der Sicherheitskontrolle.
Die Bundespolizei vergibt Sicherheitskontrollen an private Unternehmen – keine Mitarbeiter
Özay Tarim von der Gewerkschaft Verdi sagte gegenüber RTL: „[Vergangene Woche] Am Freitag mussten sogar Bundespolizisten bei der Fahrgastkontrolle Hand anlegen und an der Fahnen- und Rückstellposition der Badewanne eingesetzt werden! Schande über den Staat! Der Auftraggeber überträgt die Aufgabe der Luftsicherheit an private Sicherheitsfirmen, um später mit eigenem Personal zu helfen! Das haben wir gemeinsam mit unseren ver.di-Wirtschaftsausschüssen im Sommer 2021 öffentlich prophezeit: Wir brauchen mehr Sicherheitskräfte!“
Das Problem des Personalmangels bei privaten Sicherheitsunternehmen ist an mehreren deutschen Großflughäfen bekannt. In Düsseldorf und Frankfurt kam es in den vergangenen Tagen und Jahren immer wieder zu chaotischen Szenen. (mit Reuters)