Kroneninfektion: Erhöht das Alzheimer- und Parkinson-Risiko

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Erstellt: 27.06.2022, 17:31

Von: Alexander Eser-Ruperti

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Eine neue Studie beleuchtet den Zusammenhang zwischen Kroneninfektionen und neurologischen Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer.

Berlin: Hat eine Kroneninfektion Folgen für Parkinson oder Alzheimer? Die Infektionszahlen in Deutschland steigen wieder, immer mehr Menschen infizieren sich erneut mit dem Corona-Virus; derzeit ist dies hauptsächlich auf den Subtyp Omicron BA.5 zurückzuführen. In den meisten Fällen verhindern Impfstoffe schwere Schlaganfälle, aber viele Menschen haben immer noch mit Long Covid zu kämpfen. Doch was sind die Langzeitfolgen einer Kroneninfektion im Vergleich zu anderen Erkrankungen? Laut einer aktuellen Studie erhöht es das Risiko, an Alzheimer und Parkinson zu erkranken.

Eine Kroneninfektion erhöht das Risiko für Alzheimer und Parkinson

Das Kronenvirus ist ein so neues Phänomen, dass die Forschung fast täglich neue Entdeckungen macht. Dies gilt auch für die Spätfolgen und Risiken einer Kroneninfektion. Eine aktuelle Studie aus Dänemark soll gezeigt haben, dass eine Infektion mit dem Kronenvirus das Risiko erhöht, an Alzheimer oder Parkinson zu erkranken. Obwohl die Ergebnisse der neuen Studie für Aufsehen sorgen, steigt die Inzidenz auch in Deutschland wieder an, vor allem durch die neue Kronenvariante Omicron BA.5, bei der das Infektionsrisiko höher sein soll als beim bisherigen Omicron Untertypen. Positiv: Lange Covid-Fälle scheinen unter omicron zumindest seltener.

Offenbar erhöht eine Kroneninfektion das Risiko, an Parkinson und Alzheimer zu erkranken. (Ikonenbild) © Sebastian Gollnow / dpa

Im Zuge der Befragung wurden die Daten von knapp einer Million Menschen zwischen Februar 2020 und November 2021 ausgewertet. Konkret handelt es sich um die Daten von etwa 919.731 auf das Coronavirus getesteten Personen, von denen sich insgesamt 43.375 mit dem Coronavirus infiziert hatten Covid19. Zum Vergleich wurden im gleichen Zeitraum auch Daten von Menschen untersucht, die sich mit der Grippe infiziert hatten, mit einem interessanten Befund.

Eine Kroneninfektion erhöht das Risiko, an Parkinson und Alzheimer zu erkranken: überraschende Ergebnisse für die Grippe

Die Daten zeigten, dass diejenigen, die auf eine Kroneninfektion getestet wurden, eine 3,5-mal höhere Wahrscheinlichkeit hatten, an Alzheimer zu erkranken, als diejenigen, die nicht erkrankt waren. Auch das Risiko für Morbus Parkinson war signifikant höher, nämlich um den Faktor 2,6. Parallel zu diesen neuen Erkenntnissen bahnt sich in Deutschland eine Welle des Kronensommers an. Obwohl Biontech einen neuen Omicron-Impfstoff ankündigt, da Moderna behauptet, einen neuen Impfstoff gefunden zu haben, schützen Impfstoffe nicht unbedingt vor den langfristigen Folgen.

Der Vergleich mit Influenza und anderen Atemwegserkrankungen lieferte jedoch einen bemerkenswerten Einblick in die Wahrscheinlichkeit einer Nervenerkrankung. Denn: Nach einem grippalen Infekt oder einer Infektion mit anderen Atemwegserkrankungen stieg die Wahrscheinlichkeit einer neurologischen Erkrankung ähnlich wie nach Corona. Das bedeutet, dass eine Kroneninfektion das Risiko für diese Folgeerkrankungen deutlich erhöht, aber nicht mehr als eine Grippe oder andere Atemwegserkrankungen, aber es gibt Ausnahmen.

Neben Parkinson und Alzheimer: Eine Kroneninfektion erhöht das Risiko für Schlaganfälle und Hirnblutungen erheblich

Obwohl Kroneninfektion und Influenza in manchen Fällen das Risiko einer neurologischen Erkrankung in ähnlicher Weise erhöhen, gibt es beim Kronenvirus Besonderheiten. In diesen Fällen handelt es sich nicht um Parkinson und Alzheimer, sondern um Hirninfarkt und Hirnblutung. In diesem Zusammenhang zeigte die Studie besondere Auffälligkeiten bei positiv auf Corona Getesteten.

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Ihr Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, war 2,7-mal höher als das derjenigen, die die Krankheit nicht hatten. Das Risiko einer Hirnblutung war im Vergleich besonders hoch: Menschen, die mit Krone infiziert waren, hatten eine 4,8-mal höhere Wahrscheinlichkeit, eine Hirnblutung zu bekommen, als diejenigen, die nicht infiziert waren. Interessanterweise stieg das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, insbesondere bei jüngeren Menschen. Die Forschung zum Kronenvirus ist noch lange nicht abgeschlossen: Die Wissenschaft nähert sich erst allmählich einem umfassenden Verständnis der Krankheit.

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