“Magic Ten”: Feier des Vereins für die Magie von St. Pöltner

Weinlehrer, nervöser Reimprofi, Zauberer: Die Titelliste von Bernulf Bruckner ist lang. Als Gründungsmitglied der „Magic Ten“ verliehen ihm nun seine Clubkollegen den Ehrenring.

Typisch für Zauberer, sie haben ihn anfangs ausgetrickst. Tatsächlich war der Anlass der 70. Geburtstag des Routiniers Herbert Dvoracek. Der Gewinn ist eine Überraschung.

Keine Nachwuchsprobleme: „Jeder findet etwas Passendes“

Passend zum Anlass haben die Zauberer von St. Pölten erinnerte sich. Bruckner war Mitbegründer des Vereins im Jahr 1968, also fast 55 Jahre seit Bestehen des Vereins. „Was uns alle noch verbindet, ist die Liebe zur Magie“, sagt Bruckner.

Diese Liebe begann für ihn als Kind. Mit der Gründung der „Magischen Zehn“ sollten er und seine Kollegen „viele mehr mit diesem positiven Bazillus anstecken“, wie Bruckner es ausdrückte. “Damals hätte ich nie gedacht, dass wir eine Erfolgsgeschichte schreiben würden.”

Mit der Jugend gibt es keine Probleme und auch die Zahl der Magier nimmt zu. Bruckner erklärt es mit der Vielfalt der Magie: „Jeder kann etwas finden, das zu ihm passt.“ Die Harry-Potter-Bücher und -Filme weckten ein neues Interesse. Sie trugen das Geburtstagskind Dvoracek in die Arme eines jungen Mannes, der später als Thommy Ten eine weltweite Karriere machen sollte.

„Ich möchte den Zauber nicht missen“, resümiert Bauchredner Helmut Hörmann, der seit 1970 dabei ist. Denn es geht darum, Menschen zu überraschen.

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