Mandy Capristo eröffnet eine TV-Show über das Leben von Popstars: quälende Panikattacken

Diese Frauen sind mutig.

Die Power der Frauen am Montagabend – und die steckt mittendrin – Moderatorin Birgit Schrowange (64) stellte in ihrer neuen Sat.1-Show „Birgits starke Frauen“ ein paar besonders beeindruckende Frauen vor – und stieß dabei sogar an ihre körperlichen Grenzen.

Sängerin Mandy Capristo war zu Birgit Schrowanges neuer TV-Show „Birgits starke Frauen“ eingeladen Foto: SaT.1

„Deutschlands härteste Feuerwehrfrau“ hat sich diesen offiziellen Titel redlich verdient: Marie Schumann (39) aus Potsdam ist nicht nur Rettungsschwimmerin in den Flammen, sondern auch als Notärztin und Anästhesistin tätig.

Moderatorin Birgit Schrowange (links) mit Feuerwehrfrau Marie Schumann Bild: SaT.1

Um auf ihre Haut zu schlüpfen, zog Schrowange Maries zehn Kilo schwere Schutzkleidung an und absolvierte einen Trainingskurs.

Kurz darauf bereute er seine Entscheidung: „Mir ist es zu heiß da drin. Ich muss verrückt geworden sein!“

Birgit Schrowange zieht die zehn Kilo schwere Schutzkleidung von Marie anBild: SaT.1

Wie Sabine Werth, Gründerin des Tafel e. Öko-Huhn“ vom Schredder und Eva-Maria Weigert, die mit „Freudentanz“ Flüchtlingskinder unterstützt.

Auch zwei berühmte Frauen waren mit von der Partie: Schauspielerin Rebecca Immanuel (51) entschied sich mit 21 Jahren für eine unverbindliche Selbstliebe, bei Sängerin Mandy Capristo (32) dauerte es etwas länger. Nach der TV-Show „Popstars“ im Jahr 2006 eroberte er mit seiner Band Monrose das Land und setzte seine Solokarriere nach der Trennung der Band im Jahr 2011 fort.

Mandy Capristo sang mit Bahar Kizil (links) und Senna Gammour in der Girlgroup MonroseFoto: imago stock & people

Doch plötzlich geriet Mandy in Panik: „Ich kam ins Hotel und sagte, ich kann hier einfach nicht schlafen, weil ich zu jung bin. Das passierte, als es zum Fahrstuhl wurde und das Auto nicht mehr fliegen konnte , dann habe ich gemerkt, dass hier etwas nicht stimmt.“

Erst später wurde Mandy klar: „Jahrelang habe ich meine geistige Gesundheit vernachlässigt und das Showbusiness an erste Stelle gesetzt. Ich würde sagen, ich bin seit vielen Jahren im Robotermodus und habe immer eine Pause vom Menschsein dahinter eingelegt. Ich ziehe es an mach es heute nicht.”

Damit sie mit ihrer Erfahrung helfen kann, hat Capristo den Verein „Felice“ gegründet, der jungen Menschen helfen soll, selbstbewusster zu werden. Kurse, Podcasts und Bücher werden unter anderem Schulen zur Verfügung gestellt.

Das hätte sich Mandy als Kind gewünscht: „Was mir gefehlt hat, war ein Thema, das mich ein bisschen mehr auf mein Leben vorbereitet hätte. Wie gehe ich mit mir selbst, meinen Emotionen und meinen Visionen um?“ Auch die Musik habe ihm geholfen: „Wenn man alles richtig machen will, gibt es auch eine gewisse Panik, den Wunsch, alles zu kontrollieren. Und in der Musik hat Perfektion keinen Platz.“

In zwei Wochen gibt es mehr starke Frauen: Am 13. Juni präsentiert Birgit Schrowange die zweite Ausgabe von „Birgits starke Frauen“.

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