Mo Harawe vergab den Preis an den Kurzfilm

Kultur

Der österreichische Regisseur Mo Harawe wurde beim Vienna Shorts Short Film Festival, das am Montag zu Ende ging, mit dem Österreichischen Kurzfilmpreis ausgezeichnet. Das gelang ihm mit seinem Drama „Will My Parents Come To See Me“ und ist auch im Rennen um die Oscars.

30.05.2022 20.30

Online ab heute, 20.30 Uhr

Der Filmemacher Mo Harawe nahm den mit 4.000 Euro dotierten Preis (plus 2.000 Euro Produktionsgutschein) im Stadtkino des Künstlerhauses entgegen. Sein Film hatte ihn zurück in seine Heimat nach Somalia geführt.

Im internationalen Wettbewerb gewann Majid Al-Remaihi

Den Preis der Österreichischen Wettbewerbsjury erhielt Alexander Gratzer mit „In The Upper Room“, während Anna Lehner den Preis der Jugendjury für „Brise“ erhielt und sich Lia Sudermann und Simon Nagy beim Publikum durchsetzen konnten („Invisible Hands“). .”) Das Duo erhielt außerdem den erstmals verliehenen Social Responsibility Award, der mit 2.000 Euro dotiert ist.

Majid Al-Remaihi gewann erneut den internationalen Wettbewerb FIDO: Sein „And Then They Burn the Sea“ erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Wiener Filmpreis, mit dem sich der gebürtige Katar auch für die Academy Awards qualifizieren konnte. Adam Sillard, Chloé Farr und Gabrielle Selnet erhielten den Jurypreis für „Au revoir Jérôme“.

Vienna Shorts / Patrick Wally Das Gartenbaukino war auch einer der Spielorte des Festivals

Das Kurzfilmfestival ist jetzt online

Atsushi Wada gewann mit „Bird on the Peninsula“ den Avantgarde-Animationswettbewerb, für den es 2.000 Euro gab. Hier vergab die Jury einen weiteren Preis an Hannah Stragholz und Simon Steinhorst für „Doom Cruise“. Der Clip zum Song „Make Me Cry“ von On Bells, gedreht von Matthew Gerges, wurde mit dem Österreichischen Musikvideopreis (1.500 Euro) ausgezeichnet. Zou Jing („Lili Alone“) wurde mit dem Elf Dassanowsky Award als bester Festivalregisseur ausgezeichnet.

Knapp 250 Filme wurden auf ausgewählten Festivals in Wien gezeigt, aber auch Vienna Shorts bietet bis Ende Juni ein umfangreiches Online-Programm. Insgesamt umfasst das diesjährige Angebot rund 360 Filme aus 70 Ländern.

ORF.at-Preis an „Unsichtbare Hände“

Im Rahmen der Wiener Kurzfilme vergibt ORF.at den Publikumspreis an österreichische Kurzfilme in der Kategorie unter 12 Minuten. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr der Film „Invisible Hands“ von Lia Sudermann und Simon Nagy. Hier finden Sie gefundenes Bildmaterial, alte Familienfotos, meist von Eltern aufgenommen. Es sind Familienfeiern, die man sieht, die Alten, die Kinder, und man hört Gedanken über das, was man nicht sieht: all die Arbeit, vor allem Frauen, die hinter diesem Familienaufbau steckt; ein beeindruckender filmessay.

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