Die beiden Omicron-Subtypen BA.4 und BA.5 würden viele Ähnlichkeiten zueinander aufweisen, der Unterschied zur Variante BA.2 wäre aber nicht so groß, erklärt Molekularbiologe Martin Moder. Das wäre gut, weil es in Österreich eine sehr ausgeprägte BA.2-Welle gab und somit die Immunität gegen die neuen Subvarianten höher ist als in anderen Ländern.
“Wenn wir über Omikron gesprochen haben, war es immer das, was wir jetzt rückblickend als Omikron BA.1 bezeichnen. Dann kamen mehrere Subtypen, die ihre Eigenschaften etwas verändert haben. Die hier derzeit dominierende Variante ist Omicron BA.2.” Diese Variante hätte genetisch ganz anders ausgesehen als Variante BA.1. Zudem sei der Umfang der Variante BA.2 deutlich höher als der von BA.1, so Moder.
BA.4 und BA.5 übernehmen
Nun würden die Subtypen BA.4 und BA.5 langsam die Variante BA.2 übernehmen. Diese beiden Varianten hätten viele Gemeinsamkeiten, aber der Unterschied zur BA.2-Variante wäre auch nicht so groß, erklärt der Molekularbiologe. Das wäre gut, weil es in Österreich eine sehr ausgeprägte BA.2-Welle gab und daher die Immunität gegenüber neuen Untervarianten höher ist als in Ländern, in denen es keine solche Welle gab.
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Mutation ähnlich der Delta-Variante
BA.4 und BA.5 hätten jedoch einige Mutationen, die nicht ohne Probleme waren. „Einerseits, weil sie das Immunleck noch ausgeprägter machen, also dem bereits aufgebauten Immunschutz besser entkommen können. Aber auch in diesen beiden Varianten steckt eine Mutation, die wir bereits kennen Delta.
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Es gibt keine wesentlich höheren Eintritte
Momentan würden sich die Krankenhauseinweisungen in BA.4 und BA.5 nirgendwo signifikant von den vorherigen Subtypen unterscheiden. Diese Varianten sind jedoch 10 bis 20 Prozent ansteckender als BA.2. „Infolgedessen kann die nächste Welle früher als erwartet eintreffen“, sagt Moder. Da die globale Situation jedoch nicht nur von Omicron-Subtypen abhängt, kann eine konkrete Entwicklungsprognose erst im Herbst abgegeben werden.