News-Krone: Bürgertests kosten ab Juli drei Euro

Stand: 24.06.2022 13:26

Im Live-Ticker informiert Sie NDR.de außerdem heute, Freitag, 24. Juni 2022, über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Die Ereignisse und Neuigkeiten von gestern finden Sie im gestrigen Blog.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Corona-Bürgertests kosten ab Juli drei Euro
  • Drosten: Sehr hohe Fallzahlen und Arbeitsausfälle seit September
  • RKI-Wochenreport: Erhöhte Sieben-Tage-Inzidenz in allen Altersgruppen
  • Bestätigte Neuinfektionen im Norden: 6.163 in Schleswig-Holstein, 16.159 in Niedersachsen, 3.750 in Hamburg
  • RKI: Bundesweit 108.190 neue Kronenfälle – Inzidenz von 618,2

Tabellen, Grafiken und Karten zu Inzidenz, Impfrate und anderen Daten

13:24 Uhr

Die Corona-Bürgertests kosten ab Juli drei Euro

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat angekündigt, dass bisher kostenlose Bürgerkronen-Tests kostenpflichtig werden. Ab Juli gilt mit einer neuen Prüfregelung eine Kostenbeteiligung von drei Euro. Die Gerichtsverfahren blieben für gefährdete Gruppen kostenlos. Dazu gehören Kinder bis fünf Jahre, Frauen in der Frühschwangerschaft sowie Besucher von Kliniken und Pflegeheimen. Das gab Lauterbach heute auf einer Pressekonferenz in Berlin bekannt. Lauterbach hätte gerne mit kostenlosen Bürgertests für alle weitergemacht. Angesichts der Kosten von durchschnittlich einer Milliarde Euro im Monat kann sich der Bund das in der angespannten Haushaltslage nicht mehr leisten. Das neue Konzept sieht nun Ausgaben von 2,7 Milliarden Euro zum Jahresende vor: Bei der Gesamtübernahme wäre mit bis zu fünf Milliarden Euro zu rechnen gewesen.

12:14 Uhr

Impfaktion im Hamburger Hafen: 6.000 geimpfte Seeleute

Ein Jahr nach dem Start einer Impfkampagne für Seeleute beim Seemannsverein Duckdalben im Hamburger Hafen zieht der Senat eine positive Bilanz. „Mittlerweile haben sich mehr als 6.000 Seeleute unabhängig von ihrer Nationalität kostenlos impfen lassen“, teilten Beamte der Wirtschafts-, Sozialbehörde und des Hafenärztlichen Dienstes heute mit. Zudem sind viele europäische Hafenstädte dem Beispiel Hamburgs gefolgt und haben diese Impfangebote ausgebaut. Obwohl in Deutschland und vielen europäischen Ländern Kronenmaßnahmen gelockert oder ganz abgeschafft wurden, gibt es immer noch viele unterschiedliche Regelungen für Reisen auf der ganzen Welt. „Davon sind auch Seeleute betroffen, die beruflich um die Welt reisen.“ Die Impfung dieser Berufsgruppe trug nicht nur dazu bei, globale Lieferketten zu stabilisieren und mögliche Todesfälle an Bord zu verhindern. “Meistens war es die einzige Gelegenheit für die Besatzungen, ihre Familien in ihren Heimatländern wiederzusehen.”

11:36 Uhr

Lauterbach: 40 Millionen Impfstoffe im Winter sollen das Ziel sein

Eine erfolgreiche Impfkampagne vor dem Winter soll laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bis zu 40 Millionen Menschen erreichen. Das sagte Lauterbach am Freitag auf Twitter und schloss sich damit den Aussagen des Virologen Christian Drosten an. Lauterbach fügte hinzu: „Im Winter müssen wir sehr gut vorbereitet sein, sonst gibt es Chaos.“ Im Gespräch mit dem „Spiegel“ sagte Drosten: „Wir sollten in der Lage sein, noch vor dem Winter bis zu 40 Millionen Menschen wieder zu impfen oder mit einer Auffrischimpfung zu versorgen. Das würde wirklich etwas verändern.“ Wichtig sei, dass die bisher zur Verfügung stehenden Mittel im Kampf gegen die Corona-Pandemie eingesetzt würden, betonte Drosten. Ältere Menschen sollten viermal geimpft werden. Auch der Rahmen für Kinderimpfungen in Deutschland soll ausgeschöpft werden. Dies ist in keiner Weise noch geschehen.

10:25 Uhr

Drosten befürchtet bereits im September „sehr hohe Fallzahlen“.

Virologe Christian Drosten befürchtet wegen steigender Kronen-Neuinfektionen im September „wieder sehr hohe Fallzahlen“. Drosten sagte dem Magazin „Spiegel“, es sei mit einem erneuten Anstieg der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle zu rechnen. „Wenn Entscheidungsträger nichts unternehmen, wird es zu vielen krankheitsbedingten Arbeitsausfällen kommen“, warnte der Leiter des Wohlfahrtsinstituts für Virologie in Berlin. “Das wird ein echtes Problem.” Es ist unwahrscheinlich, dass Intensivstationen überfüllt sind. Die in Deutschland zunehmend dominante neue Subvariante BA.5 kann jedoch die unteren Atemwege wieder stärker befallen. Es stimmt nicht, dass ein Virus im Laufe der Evolution automatisch immer harmloser wird. “Das macht mir wegen des Sturzes noch mehr Sorgen.”

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Virologin Sandra Ciesek erklärt, warum neue Omicron-Subtypen so ansteckend sind und ob sie kränker machen als ihre Vorgänger. Monat

8:50 Uhr

RKI meldet 3.750 neue Fälle für Hamburg

Das Robert-Koch-Institut (RKI) verzeichnete in Hamburg innerhalb von 24 Stunden 3.750 laborbestätigte Neuinfektionen, vor einer Woche waren es noch 2.073. Die Inzidenz in sieben Tagen liegt aktuell bei 631,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Vortag: 531,3; Vorwoche: 483,3).

7:28 Uhr

Deutlicher Anstieg der Inzidenz in Niedersachsen

Die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Kroneninfektionen ist in Niedersachsen sprunghaft angestiegen. Heute liegt er bei 861,4. Gestern lag der Wert bei 793,6, vor einer Woche bei 735,6. Damit bleibt das Land auf Bundesebene an zweiter Stelle. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 16.159 Neuinfektionen (Vorwoche: 10.851).

06:36 Uhr

Ausnahmezustand in den Kindergärten Schleswig-Holsteins

Aufgrund von Personalmangel haben viele Kitas in Schleswig-Holstein kürzer geöffnet oder sogar ganz geschlossen. Nach Angaben der Landeselternvertretung konnten rund 75 Prozent der Kindergärten ihren Betrieb nicht wie geplant weiterführen. Auslöser für die wachsenden Personalprobleme ist die anhaltende Corona-Pandemie. Laut Robert-Koch-Institut hat Schleswig-Holstein seit sieben Tagen bundesweit die höchste Inzidenz an Neuinfektionen.

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Da immer mehr Erzieherinnen und Erzieher ausfallen, ist die Aufmerksamkeit für viele Einrichtungen begrenzt. Und es könnte noch schlimmer werden. Monat

06:05 Uhr

RKI-Wochenreport: Erhöhte Sieben-Tage-Inzidenz in allen Altersgruppen

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg in der vergangenen Woche bundesweit im Vergleich zur Vorwoche weiter um 23 Prozent. Das geht aus dem aktuellen Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts hervor. Die Zahl der übertragenen Infektionen lag um etwa 75.000 Fälle höher. Die Inzidenz von sieben Tagen nahm in allen Altersgruppen zu. Den deutlichsten Anstieg gab es zwischen 70 und 79 Jahren mit 32 Prozent. Es hat auch die Zahl der Ausbrüche in Pflegeheimen und Pflegeheimen sowie in medizinischen Behandlungseinrichtungen weiter zugenommen.

Wie das RKI weiter schreibt, sei, auch wenn die omicron-Variante bei Vollgeimpften aller Altersgruppen, insbesondere bei Personen mit einer Auffrischimpfung, dominant sei, „immer noch von einem sehr guten Impfschutz gegen die schwere Covid-19“-Erkrankung auszugehen . Aufgrund ihrer hohen Schutzwirkung gegen einen schweren Verlauf hat die Impfung bei Erkrankungen, die durch die omicron-Variante verursacht werden, nicht an Bedeutung verloren. Laut RKI ist die Impfquote „seit mehreren Wochen nahezu unverändert“.

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So ist die Corona-Lage in Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen. Monat

5:50 Uhr

RKI: 108.190 neue Kronenfälle gemeldet; die Inzidenz steigt auf 618,2

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage-Inzidenz heute Morgen bundesweit mit 618,2 an. Das zeigen die Standzahlen des RKI-Kontrollpanels um 5 Uhr. Gestern lag der Wert der Neuzählungen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 532,9 (Vorwoche: 427,8; Vormonat: 307,2). Deutsche Gesundheitsämter meldeten im RKI zuletzt 108.190 Kronen-Neuinfektionen (Vorwoche: 28.118) und 90 Todesfälle (Vorwoche: 19) an einem Tag. Allerdings sind die Werte der Vorwoche aufgrund eines Feiertags (Fronleichnam) in mehreren Bundesländern nicht sehr aussagekräftig.

Hinweis zu aktuellen Länderzahlen: Inzidenzwerte liefern kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit langem davon aus, dass es eine Vielzahl von Fällen geben wird, die vom RKI nicht registriert werden, vor allem weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. In die amtliche Statistik gehen nur positive PCR-Tests ein. Zudem können verspätete Aufzeichnungen oder Übertragungsprobleme zu einer Verfälschung einzelner Tageswerte führen.

5:50 Uhr

Schleswig-Holstein: Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 882,8

Die Sieben-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen ist in Schleswig-Holstein deutlich gestiegen. Aktuell liegt er bei 882,8, nach 799,0 am Vortag. Bundesweit registrierten die Behörden 6.163 neue Fälle. Derzeit werden im Land insgesamt 22 Patienten mit Covid-19 auf einer Intensivstation behandelt.

5:45 Uhr

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5:45 Uhr

Am Freitag startet der Corona-Liveticker

Guten Morgen von der NDR.de-Redaktion! Heute – Freitag, 24.06.2022 -…

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