Parteitag der SPÖ in Wien: Ludwig bestätigt mit 94,4 Prozent

Nach zwei kronesbedingten Verschiebungen kandidierte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig am Samstag erneut für den Landesparteitag.

Der Vorsitzende der Wiener SPÖ-Landespartei, Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ), wurde am Samstag mit 94,4 Prozent wiedergewählt. An der Abstimmung in der Messe Wien nahmen insgesamt 875 Delegierte teil. Ludwig ist seit 2018 Leiter der Vienna Networks.

Beim bisher letzten Kongress der Partei im Jahr 2019 erreichte sie 90,8 Prozent. Seitdem hat es kein weiteres Treffen mehr gegeben. Die Pandemie der Krone sorgte dafür, dass der ursprünglich für 2019 geplante Parteitag zweimal verschoben wurde.

Vertrauen Sie dem “Wiener Weg”.

In seiner Rede am Samstagvormittag kündigte Ludwig an, den „Wiener Weg“ weiter verfolgen zu wollen. Dies gelte sowohl für das Pandemiemanagement als auch für Bereiche wie Wohnen, Bildung, Inflation und Transport, sagte er. Nach zwei kronesbedingten Verschiebungen trat er vor rund 1000 Delegierten bei der wichtigen roten Veranstaltung auf.

„Die Pandemie ist nicht vorbei“, begann Ludwig seine Rede; konsequenterweise orientierte sich der Parteitag auch außerhalb des Platzes an der 2,5G-Regel und der Maskenpflicht. Er plädierte für strengere Kronenmaßnahmen in Wien, darunter die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. “Du musst nicht in den Nachtclub gehen, aber die meisten Leute müssen öffentliche Verkehrsmittel benutzen.”

Für die nächste Tarifverhandlung forderte Ludwig eine große Gehaltserhöhung: „Es muss klingeln … nein, es reicht nicht: es muss quer.“ Die hohe Inflation muss ausgeglichen werden. Arbeitgeber könnten hier nicht auf eine Lohn-Preis-Spirale verweisen. “Die Spirale dreht sich nicht wegen hoher Löhne, sondern wegen hoher Preise.”

Im Bildungsbereich setzte Ludwig auf den beitragsfreien Kindergarten und die beitragsfreie Tagesschule. Außerdem kündigte er den Bau einer neuen zentralen Berufsschule in der Donaustadt an. Im Wohnungsbau wird ein Weg gefunden, trotz steigender Grundstückspreise und Baukosten auch mit Bestandsimmobilien bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dazu muss der Aufschlag auf die Lage der Vergleichsmieten beim Verfassungsgerichtshof eingereicht werden.

Die 365-Euro-Jahreskarte für die Wiener Linien wolle Ludwig auch in Zukunft behalten, aber es brauche auch neue Straßen, sprach er einen der zentralen Streitpunkte an. Der Bürgermeister verteidigte sowohl den Lobau-Tunnel als auch die Stadtstraße: Projekte wie die Donauquerung als Brücke über die Lobau wurden abgelehnt, aber da der Tunnel 60 Meter unter der Lobau verläuft, kann man das nun mit gelassenem Bewusstsein sagen das wird nicht sein. betroffen sein. Das Projekt würde die Südosttangente und die umliegenden Lkw-Nachbarschaften entlasten, die im Falle eines Staus herauskommen.

„Ist das konkrete Politik?“, fragte Ludwig rhetorisch. Setzen Sie auf einen, wenn es um die Schaffung von Arbeitsplätzen, den Bau von Wohnungen oder Kindergärten und Schulen geht. “Dafür brauchst du Beton.” Wenn man nicht baute, würden die Leute die Stadt verlassen und wieder arbeiten gehen.

(APA)

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