Pfingstreisen waren dieses Jahr besonders stark

Chronik

In diesem Jahr gab es am Pfingstwochenende besonders intensive Fahrten. Es gab viele Unfälle, aber keine Toten. Zwei Beamte konnten bei Verkehrskontrollen in letzter Sekunde gerettet werden, bevor ihr Auto eingepackt wurde.

06.06.2022 19.31

Online seit gestern, 19:31 Uhr.

Wer über das lange Wochenende mit dem Auto unterwegs war, brauchte dieses Jahr viel Geduld auf den Straßen. Am Freitagnachmittag kam es bereits zu Wartezeiten und Staus. Innerhalb weniger Stunden kam es auf der Westautobahn zu vier aufeinanderfolgenden Kollisionen: zwischen Ybbs und Pöchlarn (Bezirk Melk) sowie bei Markersdorf (Bezirk St. Pölten). Es gab mehrere leichte Verletzungen.

Bei Frankenfels (Kreis St. Pölten) ist es am Samstag zu einem schweren Motorradunfall gekommen. Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und landete auf einer Böschung neben den Gleisen. Daher musste der Zugverkehr auf der Mariazellerbahn für die Dauer des Einsatzes eingestellt werden. Nach Erstversorgung wurde der Fahrer ins St. Paul University Hospital gebracht. Pölten mit dem Nothelikopter “Christophorus 3”.

Fotoserie mit 3 Bildern

stamberg.at / Thomas Wagner Ein Motorradfahrer stürzte bei Frankenfels schwer stamberg.at / Thomas Wagner Er musste mit einem Nothelikopter ins Krankenhaus gebracht werden stamberg.at / Thomas Wagner Autofahrer brauchten am Wochenende viel Geduld, hier Staus nach Unfall auf der Weststraße

Die Polizei sei dieses Jahr aber sehr zufrieden, sagte Landesverkehrsdezernent Willy Konrad gegenüber noe.ORF.at: „Es gab einige Verkehrsunfälle und Menschen wurden schwer verletzt und Gott sei Dank mussten wir uns nicht beklagen irgendwelche Todesfälle.”

Ein Rentner prallte mit einem Polizeiauto zusammen

Zwei Polizisten hatten am Pfingstwochenende großes Glück. Sie machten Verkehrskontrollen in der Nähe von Kogl (Kreis Tulln), als ein Rentner mit seinem Auto kam und sie und das Polizeiauto übersah. Die Beamten konnten sich mit einem Tauchgang gerade noch retten, bevor der Fahrer mit dem Dienstfahrzeug kollidierte. Ein Polizist wurde leicht verletzt und beide Fahrzeuge stark beschädigt.

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BFKDO Tulln / A. Laber Der Rentner rammte das Polizeiauto mit aller Kraft BFKDO Tulln / A. Laber Tulln / A. Laber Auch das Auto des Rentners wurde zerstört

Besonderes Augenmerk legte die Polizei in diesem Jahr auf Motorradfahrer, da es laut Konrad seit Anfang des Jahres relativ viele Todesfälle gegeben habe. Deshalb waren am Wochenende drei Motorrad-Testzüge im Einsatz. Sie wollen sensibilisieren, aber auch kontrollieren, sagen sie. Mehrere Nummernschilder mussten wegen technischer Defekte entfernt werden.

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