Der Start des 9-Euro-Tickets und das verlängerte Wochenende lockten zu Pfingsten viele Touristen nach Sylt. Obwohl es nicht viel Chaos gab, hatte die Polizei dennoch viel zu tun. Ein junger Mann starb bei einem Unfall.
In der Nacht zum Samstag ist in Keitum auf Sylt eine 27-jährige Touristin gestorben. Das teilte die Polizei am Montag mit. In der Folge kam der Hesse gegen 3.29 Uhr von der Fahrbahn ab, überschlug sich mit seinem Kleinwagen und kollidierte mit einer Ampel. Er starb am Unfallort.
Auch am Pfingstwochenende hatte die Sylter Polizei viel zu tun. Zwar war es ruhiger als zunächst angenommen, trotz der vielen Touristen wegen des 9-Euro-Tickets und der Feiertage gab es aber dennoch einige Einsätze, wie die Wochenendbilanz der Beamten zeigt.
Auf der ganzen Insel kontrollierte die Polizei am Wochenende Verkehrsteilnehmer auf Drogen, Alkohol oder Medikamente. Er sagte, 21 betrunkene Autofahrer, vier Elektrorollerfahrer und sechs Radfahrer seien aus dem Verkehr gezogen worden.
Pfingsttouristen führen auf Sylt Polizeieinsätze durch
Viele Menschen in und um Hamburg hatten das Pfingstwochenende genutzt, um einen Ausflug auf die Nordseeinsel zu unternehmen. Darunter waren laut Polizei etwa 150 Personen aus der Punkszene.
Nach Angaben eines Polizeisprechers waren die Beamten am Sonntag zu neun Einsätzen unterwegs. In der Nacht von Samstag auf Sonntag waren es 20. Den Angaben zufolge handelte es sich vor allem um Belästigung, illegales Campen und Aufenthalt in den Dünen oder um Sachschäden. Die meisten Operationen fanden in Westerland statt.
Im Allgemeinen sei die Insel voll gewesen, sagten Beamte am Montag. Urlaubsstimmung und Arbeitsbelastung waren allerdings nicht größer als in den Vorjahren in Corona.