Laut Präsident Putin sind Hyperschallwaffen unbesiegbar: Jetzt will Russland eine vermeintlich erfolgreiche Rakete wie diese erneut versuchen. Er zweifelt, ob es sich wirklich um eine wunderbare Waffe handelt.
Mitten in seiner verschärften Militäroffensive in der Ukraine hat Russland erneut eine Hyperschallrakete getestet und soll diese erfolgreich getestet haben. Die Rakete vom Typ Zirkon sei von einer Fregatte in der Barentssee auf ein Ziel im Weißen Meer abgefeuert worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Beide Teile des Meeres gehören zum Arktischen Ozean und liegen nördlich des europäischen Teils Russlands.
Das Ziel in einer Entfernung von etwa tausend Kilometern “wurde erfolgreich gesichtet”. Per Telegram verbreitete das Ministerium zudem ein Video, das den Start zeigen soll. Die Rakete war insgesamt 1.000 Meilen weit geflogen.
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Einfügung
Experten bezweifeln die russische Geschichte über Hyperschallwaffen
Russland hat im Oktober 2020 erstmals eine Zirkon-Rakete getestet, und seitdem wurden mehrere weitere Versuche unternommen. Im März gab Moskau bekannt, dass es Hyperschallraketen vom Typ Kinzhal in der Westukraine stationiert habe. Nach Angaben der staatlichen Agentur RIA Novosti war seine Verwendung ein Novum, bevor nur Tests durchgeführt wurden. Experten bezweifelten jedoch eine russische Vertretung. Lesen Sie hier mehr darüber.