Die Schwerkraft der Schwarzen Löcher ist so gewaltig, dass nicht einmal Licht entkommen kann. Das macht es schwierig, diese Objekte zu beweisen, und ihre Existenz wird seit langem diskutiert. In dieser Folge des Podcasts berichtet Reinhard Genzel vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching, wie alles mit der vagen Vorstellung von „dunklen Sternen“ begann und was wir heute über diese extremen Objekte wissen.
Im Zentrum unserer Galaxie, etwa 27.000 Lichtjahre von der Erde entfernt, befindet sich ein supermassereiches Schwarzes Loch. Jetzt sind Astronomen überzeugt. Vor ein paar Jahren war das noch ganz anders.
Reinhard Genzel: „Im Prinzip wissen wir seit etwa hundert Jahren etwas über Schwarze Löcher als theoretische Objekte. Und erst in den letzten zwanzig oder fünfzehn Jahren hat es versuchsweise gleichzeitig gedonnert und explodiert.
Der mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Astrophysiker und Mitwirkende hat entscheidend zum Thron und zur Explosion beigetragen: In den 1990er Jahren lieferten Reinhard Genzel und sein Team den ersten konkreten Hinweis auf ein Schwarzes Loch im galaktischen Zentrum. Mehr dazu in Folge 334.