„Wenn man zu Hause ist, vor allem in New York und bei den US Open, ist der Ort meines ersten Grand-Slam-Sieges immer etwas ganz Besonderes“, sagte er am Dienstagabend (Ortszeit) um 40 Uhr.
“Es ist definitiv eine große Motivation, sich zu verbessern und zu Hause zu spielen.” Bei seiner lang erwarteten Rückkehr nach einem Jahr Pause verlor Williams um 15:10 Uhr mit 5: 7, 6: 1, 6: 7 (7/10) gegen Die. Die französische Außenseiterin Harmony Tan.
Motiviert auf dem Platz
Die Motivation des siebenmaligen Wimbledonsiegers merkte man schon während des Matches. Er hielt einen erfolgreichen Kniestopp und schrie laut, nachdem er Punkte gesammelt hatte. Als sie im dritten Satz den ersten Spielball von Tan mit einem Stand von 5:6 verteidigte und für sich ausservierte, brach die Erleichterung der Zuschauer in lautem Applaus um. Doch nicht einmal eine 4:0-Führung im entscheidenden Tiebreak reichte Williams nicht zum Sieg.
AP/PA/John Walton Nach mehr als drei Stunden verließ Williams das Feld als Verlierer
Das Publikum jedenfalls hatte gute Absichten mit dem US-Star. „Fans, viele davon mit Verständnis für den Alterungsprozess, schienen Williams etwas zu bieten, das für einen der großen Champions aller Sportarten nie nötig war: Mitgefühl“, analysierte die Washington Post. Auf die Frage, ob es ihr letztes Match war, sagte die Amerikanerin: “Das kann ich nicht beantworten.” Fast wortwörtlich fügte er zu einem Statement vor Beginn des Turniers hinzu: „Wer weiß, wo ich später auftrete.“
Applaus von den Fans
Williams wurde mit einem jubelnden Abschied von der Menge auf dem Center Court begrüßt, wo sie sich vor einem Jahr eine schwere Verletzung zugezogen hatte. Aufgrund der Niederlage muss er auf den begehrten Nr. 24-Hit bei einem Grand-Slam-Turnier warten, mit dem er den australischen Margaret-Court-Rekord aufstellen würde.
Die Niederlage habe sie dazu gebracht, zurück ins Trainingslager zu gehen, sagte Williams, “weil ich nicht schlecht gespielt habe und so nah dran war.” Für sie war es die erste Person seit einem Jahr, die sich an gleicher Stelle am Oberschenkel verletzte. Vor Wimbledon hatte er sich mit zwei Doppel-Einsätzen aufgewärmt.
Für Tan hingegen war es ein magischer Abend. „Das ist ein Traum für mich. Ich habe Serena in meiner Jugend im Fernsehen gesehen“, freute sich die 16-jährige Französin. „Meine Trainerin Nathalie Tauziat hat vor 20 Jahren gegen sie gespielt“, erklärte Tan. „Als ich die Auslosung gesehen habe, war ich sehr erschrocken. Sie ist eine Legende. Ich sagte, mein Gott, wie kann ich sie spielen? Es ist gut, wenn ich ein oder zwei Spiele gewinne.“ Am Ende wurde dieser Euphemismus zu Tans bisher größtem Sieg.