So geht es Millionen Schweizer Ukrainern

Nach Rekordspenden

So geht es Millionen Schweizer Ukrainern

Die Solidaritätswelle der Schweizer ist riesig. Die Solidarität Schweiz hat über hundert Millionen Franken an Spendengeldern gesammelt. Jetzt zeigen, was mit dem Geld passiert. Blick-TV ist inklusive

Gepostet: 13.06.2022 um 01:24

Es ist ein Schweizer Spendenrekord. Zwei Wochen nach Ausbruch des Ukrainekrieges sammelte die Solidarität Schweiz 51 Millionen Franken für die Kriegsopfer. In einem Tag. Inzwischen hat die Schweizer Bevölkerung rund 125 Millionen Franken für den Krieg in der Ukraine gespendet. Dies ist die zweitgrösste Summe, die je in der Schweiz gesammelt wurde. Übertroffen nur noch von der Tsunami-Katastrophe in Asien im Jahr 2004. Damals kamen rund 227 Millionen Franken zusammen.

Dies sind die grössten Sammlungen der Glückskette

• Erdbeben in Asien (Tsunami), Dezember 2004 227 Millionen Franken

• Krieg in der Ukraine, März 2022 (Juni 2022) CHF 125 Millionen

• Unwetter in der Schweiz (Wallis und Tessin), Oktober 2000 74 Millionen Franken

• Erdbeben in Haiti, Januar 2010 67 Millionen Franken

• Kriegsopfer im Kosovo, April 1999 50 Millionen Franken

• Sturm in der Schweiz, August 2005 (Zentralschweiz,

Berner Oberland und Graubünden) 50 Millionen Franken

• Coronavirus Schweiz, März 2020 43 Millionen Franken

• Erdbeben in Asien (Tsunami), Dezember 2004 227 Millionen Franken

• Krieg in der Ukraine, März 2022 (Juni 2022) CHF 125 Millionen

• Unwetter in der Schweiz (Wallis und Tessin), Oktober 2000 74 Millionen Franken

• Erdbeben in Haiti, Januar 2010 67 Millionen Franken

• Kriegsopfer im Kosovo, April 1999 50 Millionen Franken

• Sturm in der Schweiz, August 2005 (Zentralschweiz,

Berner Oberland und Graubünden) 50 Millionen Franken

• Coronavirus Schweiz, März 2020 43 Millionen Franken

Aber die Spendensammlung für die Ukraine geht weiter. Nun zeigt die Solidarität Schweiz, was mit dem Schweizer Geld passiert und lädt den Blick ein, sich gleich ein Bild zu machen. Im Fokus stehen Menschen, die innerhalb der Ukraine geflüchtet sind. Zusätzlich zu den fast fünf Millionen ukrainischen Flüchtlingen, die sich über ganz Europa verteilen, sind nach UN-Angaben mehr als sieben Millionen Menschen aus ihrem eigenen Land geflohen und suchen vor allem in der Westukraine Schutz. Sie brauchen Nahrung, Wasser, medizinische Versorgung, Informationen und Beratung zur Situation und Unterstützung für die kommenden Monate.

Betten und Psychologen, um mit Traumata umzugehen

Solidarität Schweiz finanziert derzeit neun Projekte von Schweizer Partnerorganisationen wie dem Schweizerischen Roten Kreuz, Helvetas und Medair in der West- und Zentralukraine.

Zum Beispiel in Ivano-Frankivsk, einer Stadt mit 220.000 Einwohnern, die nur 150 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt liegt. Dort unterstützt Medair Flüchtlinge mit Psychologen bei der Traumaverarbeitung mit Schweizer Solidaritätsfonds. O ein Ternopil. Dort hat das Rote Kreuz bereits mehr als 8.000 Betten gekauft, Flüchtlingsunterkünfte für 1.500 Menschen eingerichtet und Gehälter für lokales Gesundheitspersonal gezahlt.

Die Millionen der Schweiz fliessen auch in die Nachbarländer der Ukraine, wo den völlig dezimierten Ankömmlingen der Ukraine geholfen wird. Blick wird in den kommenden Tagen nach Iwano-Frankiwsk und Ternopil sowie in die polnische Grenzstadt Przemysl reisen und über die Verwendung der Spendengelder berichten.

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