Swing: Reichmuth ist vor seiner Rückkehr von einer Erkältung betroffen

Vor dem Comeback gegen Andreas Döbeli

Reichmuth trotz Kälte stärker denn je

Kein anderer Spitzenkämpfer musste in den vergangenen Jahren so viel Schmerz ertragen wie Pirmin Reichmuth. Und nun läuft die Vorbereitung auf sein Comeback nicht wie erwartet.

Gepostet: 09.07.2022 um 00:39

|

Aktualisiert: vor 11 Minuten

Pirmin Reichmuth hat viele herbe Rückschläge verkraften müssen. Er tat es immer mit Notiz. Zwischen 2014 und 2018 war er wegen dreier Kreuzbandrisse im rechten Knie punktgleich, doch der 1,98 Meter lange und 130 Kilo schwere Riese triumphierte 2019 auf aussergewöhnliche Weise am Brünig. Im selben Jahr wurde er Dritter in der Schweizerischen Eidgenossenschaft vor seiner Haustür.

Vier Kreuzbandrisse in sechs Jahren

Seitdem ist dieses große Talent jedoch nicht mehr angetreten. Nachdem 2020 wegen der Pandemie alle Kronenfeste abgesagt worden waren, wurde Reichmuth im Frühjahr 2021 wegen des vierten Kreuzbandrisses rausgeschmissen. Diesmal packte er ihr linkes Knie. “Hätte ich mir noch einmal das rechte Knie zugezogen, hätte ich meine Karriere beenden müssen, weil es auf dieser Seite keine Ersatzteile für die Operation gegeben hätte.”

Doch nachdem seine Ärzte den neuen Eingriff souverän gemeistert haben, steht der Innerschweizer Kämpfer vor seinem fünften grossen Comeback. Am Sonntag tritt er im Kanton Aargau mit dem Lokalmatador Andreas Döbeli zusammen. Die Erwartungen in der Zentralschweiz vor diesem Kurs sind gross. «Pirmin hat in den letzten Wochen im Ringertraining einen ausserordentlichen Eindruck hinterlassen», schwärmt die Obwaldner Kämpferlegende Gregi Rohrer (3-facher Eidgenössischer). Auch Reichmuths Fitnesscoach Tommy Herzog strahlt viel Selbstvertrauen aus: „Pirmin ist ein absoluter Perfektionist. Und in der Zeit, in der er sein Knie schonen musste, hat er seinen Oberkörper intensiver trainiert. Deshalb habe ich ihn körperlich noch mehr als drei Jahre geschätzt.“ vor. “

Erkältung vor der Rückkehr in den Aargau

Aber es würde nicht zu seiner verrückten Biographie passen, wenn es Reichmuth bei der unmittelbaren Vorbereitung der Konfrontation im Aargau gut ginge. Der 27-Jährige ist seit einigen Tagen stark erkältet. Allerdings gibt es im Reichmuth-Clan keine Ausschreitungen. «Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Erkältung ein gutes Omen für Pirmin ist», sagt Tommy Herzog, der neben Reichmuth auch König Christian Stucki und Andreas Döbeli im Bereich Kraft und Ausdauer schleift. Herzogs Begründung: „Wenn Pirmin in diesen Tagen in Topform wäre, würde er seinen Gegnern ständig wehtun. Das ist jetzt nicht unbedingt der Fall, weil er sehen muss, dass er diese Kälte schlagen kann. Und ich bin mir sicher, dass er das kann.“ am Sonntag machen“.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *