Von: L. Siebert
Wochenende, Ferienzeit und endlich wieder gute Nachrichten!
Sterben Treibstoffpreise Grab! Vor allem Benzin entspannt sich: Nach dem Preishorror des Frühjahrs 2022 (10 E bis zu 2,19 Euro Landesdurchschnitt) fallen die Preise in den Ferien erstmals unter das Niveau vor Beginn des Krieges Putins gegen die Ukraine!
Der Durchschnittspreis für Super E10 in Deutschlands 100 größten Städten lag gestern um 18 Uhr bei 1,726 Euro pro Liter (Quelle: „Clever Tanken“) – so günstig war der Liter am 10. Februar.
Tendenz: Stabil! Heute Morgen um 9 Uhr lag der durchschnittliche Benzinpreis für einen Liter Super E10 bei knapp über 1.765 Euro, für einen Liter Super bei 1.823 Euro (Quelle: „Benzinpreis aktuell“).
Aber: Eine aktuelle ADAC-Auswertung (Stand 20. Juli) zeigt, dass die Benzinpreise generell fallen. Ein Liter Super E10 war diese Woche im Bundesdurchschnitt um 3,7 Cent billiger als in der Vorwoche.
Absoluter Sprit-Hammerpreis in Berlin (ab Samstag 9 Uhr): Hier kostet der Liter Super E10 an manchen Tankstellen derzeit nur 1.619,-!
Dankbar: In drei Bundesländern beginnen am Montag offiziell die Sommerferien, auch hier sinken die Preise. E10-Kraftstoff ist in diesen Städten im Durchschnitt am günstigsten (Stand 9:00 Uhr):
- Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): 1.673
- Darmstadt (Hessen): 1.707
- Saarbrücken (Saarland): 1.727
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Zum Vergleich: Der Benzinpreis lag zuletzt teilweise über zwei Euro! Ob der Tankrabatt den Weg in die Geldbörsen der breiten Masse findet?
Berechnungen des Ifo-Instituts zeigten vor zwei Wochen, dass der Einzahlungsrabatt im Wesentlichen an die Kunden weitergegeben wurde. „Beim Diesel haben die Tankstellen zu 100 Prozent zugestimmt, also eine Steuerermäßigung von 17 Cent pro Liter. Beim Superbenzin waren es 29 bis 30 Cent der 35-Cent-Steuersenkung, also 85 Prozent“, sagt Florian Neumeier vom ifo Institut.
Die niedrigeren Kraftstoffpreise sind laut ADAC unter anderem auf den etwas stärkeren Euro zurückzuführen. Große Hoffnung setzt der ADAC auch in die Marktuntersuchung des Bundeskartellamts, das nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zuletzt bereits erste Hinweise auf deutlich höhere Gewinnmargen gefunden hat.
Diesel nahezu unverändert
Vor allem für Dieselfahrer bleibt die Situation kritisch. Hier gab es keine spürbare Preisentspannung. Für einen Liter müssen Sie an deutschen Tankstellen im Schnitt immer noch 1.908 Euro bezahlen: sieben Cent weniger als in der Vorwoche, zwei Cent weniger als zu Beginn des Tankrabatts.
Der ADAC empfiehlt Autofahrern immer, preisbewusst zu sein und sich vor der Fahrt zur Tankstelle über die aktuellen Preise in der Umgebung zu informieren. Preisunterschiede zwischen verschiedenen Anbietern können bis zu sieben Cent betragen.
Noch ein Tipp: Wer abends tankt, spart laut aktueller ADAC-Auswertung bis zu 16 Cent pro Liter im Vergleich zu den Morgenstunden.
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ADAC-Vergleich: Länderunterschiede
Auch bei den Kraftstoffpreisen gibt es bundesweit große Unterschiede. Während Autofahrer im Saarland mit vergleichsweise niedrigen Benzin- und Dieselpreisen rechnen müssen, muss man in Bremen und Bayern beim Bezahlen tief in die Tasche greifen.
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▶︎ Am 19. Juli hat der ADAC die Kraftstoffpreise in den 16 Bundesländern verglichen. Ergebnis: Am meisten kostete ein Liter Super E10 in Bremen mit 1.828 Euro, dicht gefolgt von Bayern mit einem Durchschnittspreis von 1.826 Euro.
▶︎ Am günstigsten war Benzin dagegen im Saarland: Hier musste man für einen Liter Super E10 1.727 Euro bezahlen, das waren 10,1 Cent weniger als in Bremen.
▶︎ Das teuerste Bundesland für Dieselfahrer war zum Zeitpunkt der Auswertung Bayern. Ein Liter Diesel kostet hier 2.003 Euro. Zweitteuerstes Bundesland war Mecklenburg-Vorpommern mit einem Preis von 1.979 Euro. Saar war auch beim Diesel am günstigsten. Ein Liter kostete im kleinsten Bereich 1.929 Euro, 7,4 Cent weniger als in Bayern.