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Von Lisa Klein
nah dran
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Unwettern in Baden-Württemberg: Es werden extrem starke Regenfälle in Kombination mit Unwettern erwartet.
Bis zu 32 Grad werden in Baden-Württemberg am Donnerstag (30. Juni) erwartet, eine perfekte Badezeit. Eine laue Sommernacht wird es aber nicht geben, wie echo24.de berichtet. Im Gegenteil: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt erneut vor schlechtem Wetter: „Ab den Abendstunden entwickeln sich starke Stürme mit heftigen Regenfällen.“ Ab dem Nachmittag bilden sich in den Bergen und im Südwesten Cluster.
Am Abend und in der Nacht zum Freitag soll das Wetter in Baden-Württemberg brodeln und ordentlich was abgehen. Der DWD prognostiziert „flächendeckende Unwetter mit teilweise extrem starken Niederschlägen von bis zu 50 l/m² in kurzer Zeit, Hagelkörner bis 3 cm und starke Windböen bis 95 km/h.“ Auch unabhängig von den Unwettern soll es lokal heftig regnen, mit 20 bis 35 Litern pro Quadratmeter in wenigen Stunden. Die Nachttemperaturen fallen von 16 auf 10 Grad.
Unwetter in Baden-Württemberg: Experte warnt vor starken Unwettern
Meteorologe Jan Schenk von The Weather Channel spricht in einem aktuellen Wettervideo von einer „überregionalen Unwetterlage“ in Deutschland am Donnerstag und Freitag. Denn: „Heiße Luft wird abgeführt und durch kühlere Luft ersetzt. Und dann gibt es immer Stürme, in diesem Fall eine schwere Sturmlage.“
Die Sturmfront zieht in der Nacht zum Freitag von Westdeutschland in die Mitte des Landes. Nach Angaben des Meteorologen lässt die Intensität dann deutlich nach. Die Stürme sollten abflauen und dann werde es “eigentlich nur Regen” geben, es bleibe aber “potentiell gefährlich”.
Unwetter in Deutschland: Tornadogefahr im Osten; Freitag wird “wirklich gefährlich”
Am Freitag nimmt die Sturmfront wieder Fahrt auf. Und es dürfte deutlich kühler werden: Die prognostizierten Tageshöchstwerte in Baden-Württemberg liegen nur noch zwischen 16 und 23 Grad. Erneut sollte es den Süden und Osten Deutschlands erobern. Am Nachmittag wird es laut Schenk “wirklich gefährlich”. „Denn dann schlägt der Blitz erneut ein und drückt diese heiße Luft sehr schnell nach Osten. Das bedeutet, dass diese Stürme sich auch bewegen.“
Dann steigt vor allem im Osten die Tornadogefahr wieder. Zwischen 12:00 und 18:00 Uhr liegt der Schwerpunkt des Unwetters in Ostdeutschland. „Man muss hier in der Nähe von Stürmen sehr vorsichtig sein, denn die sind wirklich sehr gefährlich“, warnt der Meteorologe. echo24.de hat bereits über das Verhalten bei schlechtem Wetter berichtet. Auch wer drinnen bleibt, sollte bei Sturm auf einige Dinge in der Wohnung achten.
Im Osten soll gegen 18 Uhr das Schlimmste passiert sein, “im Süden kann es mit den Unwettern etwas länger dauern”. Doch die Aussichten sind positiv: Am Wochenende soll es in Baden-Württemberg deutlich ruhiger werden. Und nach den Tiefstständen am Freitag kehren die Sommertemperaturen zurück – voraussichtlich bis zu 29 Grad am Samstag und sogar bis zu 31 Grad am Sonntag.
Rubrikenverzeichnis: © Fabian Sommer / dpa